Verhaltensneurologische Störungen

Diagnostik hirnorganisch bedingter Persönlichkeitsveränderungen
 
 
Springer (Verlag)
  • erscheint ca. am 11. September 2020
 
  • Buch
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  • Softcover
978-3-662-60820-3 (ISBN)
 
¿Infolge einer neurologischen Erkrankung oder Verletzung stellen neben offenkundigen neurologischen Ausfällen und Hirnleistungsstörungen nicht selten Veränderungen im emotionalen Erleben und Verhalten der Patienten eine große Herausforderung dar. Das Buch gibt einen Überblick über ein verhaltensneurologisch und neuropsychologisch hochrelevantes Syndrom, das bei unzureichender diagnostischer Abklärung den Krankheits- und Behandlungsverlauf nachhaltig beeinträchtigt.Obwohl die definitorische Abgrenzung des Begriffs der Exekutivfunktionen nach wie vor als äußerst heterogen gilt, wird der Idee nachgegangen, das Konstrukt der Exekutivfunktionen als Bindeglied zwischen den einzelnen Funktionsebenen und damit als Kern einer hirnorganisch bedingten Persönlichkeitsveränderung zu betrachten.Das Buch wendet sich an Klinische Neuropsychologen, Fachärzte für Neurologie und Psychiatrie sowie Psychologische Psychotherapeuten.
1. Aufl. 2020
  • Deutsch
  • Heidelberg
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  • Deutschland
Springer Berlin
  • Broschur/Paperback
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  • Klebebindung
  • 100 farbige Abbildungen
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  • 100 farbige Abbildungen, Bibliographie
  • Höhe: 240 mm
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  • Breite: 168 mm
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  • Dicke: 0 mm
978-3-662-60820-3 (9783662608203)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Dr. phil Caroline Kuhn, Klinische Neuropsychologin, Universität des Saarlandes, ist seit 2006 dort in Entwicklung, Aufbau und Leitung der Neuropsychologischen Lehr- und Forschungsambulanz am Lehrstuhl Klinische Neuropsychologie tätig. Universitäre Lehre und Forschung auf den Gebieten Klinische Neuropsychologie und Psychotherapie.

I Theoretische Überlegungen: 1Epidemiologie hirnorganisch bedingter Persönlichkeitsveränderungen.- 2 Persönlichkeitstheorien aus neurowissenschaftlicher Perspektive.- 3 Exekutivfunktionen als Persönlichkeitsdimension.- 4 Neurowissenschaftliche Modelle der Exekutivfunktionen.- 5 Damasios Hypothese der Somatischen Marker als Theoriebrücke

II Persönlichkeitsveränderungen im klinischen Kontext: 6 Dysexekutive Syndrome (DES) und assoziierte verhaltensneurologisch- neuropsychologische Störungen.- 7 Ein oder mehrere dysexekutive Syndrome Differenzierung zwischen kognitiven und behavioralen Aspekten.- 8 Verlust der Fähigkeit zur Emotionserkennung als Kern der Persönlichkeitsveränderung.- 9 Exekutive Funktionsstörungen und neurodegerenative Erkrankungen am Beispiel des Morbus Parkinson

III Diagnostische Herausforderungen, Möglichkeiten und Grenzen: 10 Psychometrische Testverfahren.- 11 Selbst- und Fremdbeurteilungsverfahren

IV Erweiterungen diagnostischer und therapeutischer Konzeptionen: 12 Entwurf einer erweiterten Definition exekutiver Funktionen zur Erfassung von Persönlichkeitsveränderungen.- 13 Implikationen für Diagnostik und Behandlung Dysexekutiver Syndrome.- 14 Implikationen für Diagnostik und Behandlung von Menschen mit hirnorganisch bedingten Persönlichkeitsveränderungen

Glossar.- Stichwortverzeichnis.- Literaturverzeichnis

Infolge einer neurologischen Erkrankung oder Verletzung stellen neben offenkundigen neurologischen Ausfällen und Hirnleistungsstörungen nicht selten Veränderungen im emotionalen Erleben und Verhalten der Patienten eine große Herausforderung dar. Das Buch gibt einen Überblick über ein verhaltensneurologisch und neuropsychologisch hochrelevantes Syndrom, das bei unzureichender diagnostischer Abklärung den Krankheits- und Behandlungsverlauf nachhaltig beeinträchtigt.Obwohl die definitorische Abgrenzung des Begriffs der Exekutivfunktionen nach wie vor als äußerst heterogen gilt, wird der Idee nachgegangen, das Konstrukt der Exekutivfunktionen als Bindeglied zwischen den einzelnen Funktionsebenen und damit als Kern einer hirnorganisch bedingten Persönlichkeitsveränderung zu betrachten.Das Buch wendet sich an Klinische Neuropsychologen, Fachärzte für Neurologie und Psychiatrie sowie Psychologische Psychotherapeuten.
Der Inhalt Theoretische Überlegungen - Persönlichkeitsveränderungen im klinischen Kontext - Diagnostische Herausforderungen, Möglichkeiten und Grenzen - Erweiterungen diagnostischer und therapeutischer Konzeptionen
Die AutorinDr. phil. Caroline Kuhn arbeitet seit über 20 Jahren als Neuropsychologin und Verhaltenstherapeutin. Sie leitet die Neuropsychologische Lehr- und Forschungsambulanz an der Universität des Saarlandes.

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