Pop und Tod

Schreiben nach der Theorie
 
 
J.B. Metzler (Verlag)
  • erscheint ca. am 17. Oktober 2020
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • XIII, 213 Seiten
978-3-662-61710-6 (ISBN)
 

Wie hat Theorie den Roman verändert? Und was hat Pop damit zu tun? Die Thesen von Michel Foucault, Roland Barthes und Jacques Derrida stellen das Schreiben vor Probleme, die in der Versuchsanordnung von Literatur und Pop wie unter dem Brennglas sichtbar werden. Pop-Texte streben nach Unmittelbarkeit, Gegenwart, Leben und wissen zugleich um die fundamentale Nachträglichkeit der Schrift. Sie wissen, dass sprachliche Zeichen immer nur auf andere Zeichen verweisen. Es ist genau diese Spannung zwischen Unmittelbarkeit und Nachträglichkeit, die in den diskutierten Romanen von Christian Kracht, Rainald Goetz und Thomas Meinecke produktiv wird. In ihrem Schreiben kulminiert das Aufeinandertreffen von Literatur und Theorie in einem emphatischen Verständnis von Pop als Lebensform, deren Theorie sie wiederum in ihren Romanen formulieren.

1. Aufl. 2020
  • Deutsch
  • Heidelberg
  • |
  • Deutschland
Springer Berlin
  • Broschur/Paperback
  • |
  • Klebebindung
Bibliographie
  • Höhe: 235 mm
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  • Breite: 155 mm
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  • Dicke: 0 mm
  • 352 gr
978-3-662-61710-6 (9783662617106)
10.1007/978-3-662-61711-3
weitere Ausgaben werden ermittelt
Elias Kreuzmair ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt "Schreibweisen der Gegenwart. Zeitreflexion und literarische Verfahren nach der Digitalisierung" am Institut für Deutsche Philologie der Universität Greifswald.
Einleitung.- Voraussetzungen: Pop, Literatur, Theorie.- Von der Ontologie zur Hantologie.- Pop und Tod.- Pop als Lebensform.- Siglenverzeichnis.- Literaturverzeichnis.- Register.
Wie hat Theorie den Roman verändert? Und was hat Pop damit zu tun? Die Thesen von Michel Foucault, Roland Barthes und Jacques Derrida stellen das Schreiben vor Probleme, die in der Versuchsanordnung von Literatur und Pop sichtbar werden. Pop-Texte streben nach Unmittelbarkeit, Gegenwart, Leben und wissen zugleich um die fundamentale Nachträglichkeit der Schrift. Es ist diese Spannung, die in den diskutierten Romanen von Christian Kracht, Rainald Goetz und Thomas Meinecke produktiv wird. In ihrem Schreiben kulminiert das Aufeinandertreffen von Literatur und Theorie in einem emphatischen Verständnis von Pop als Lebensform, deren Theorie sie wiederum in ihren Romanen formulieren.

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