Zen in der Kunst des Fahrradfahrens

Glück auf zwei Rädern für Stadt und Land
 
 
AMRA Verlag
  • erschienen im September 2020
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 208 Seiten
978-3-95447-257-4 (ISBN)
 
Verbinden wir unsere Sinne mit dem Fahrrad, wird es zu einer Erweiterung unseres Körpers. Es kann uns seinen Zustand mitteilen - das, was es gerade braucht -, und interpretiert die Impulse, die es aus dem Gehirn des Fahrers erhält. Diesen instinktiv ablaufenden Dialog beginnen wir in dem Augenblick, in dem wir das Fahrradfahren erlernen, ohne es überhaupt zu bemerken. Aus Sicht des Zen ist das Fahren dieser Dialog. Das Fahrrad erlaubt uns, einen viel reicheren Geisteszustand zu erreichen, als man gewöhnlich für möglich hält. Sobald wir es fahren, können wir ein Gefühl erleben, das dem der Meditation nahe kommt. Die Bewegungen der Beine, die Energie, die durch den Körper entsteht, die Kadenz unserer Atmung und die schwebende Aufmerksamkeit auf das, was um uns herum und in unserem Geist geschieht, erzeugen alle einen ähnlichen Zustand, wie wir ihn erreichen, wenn wir mit geschlossenen Augen dasitzen und unsere Gedanken einfach und natürlich treiben lassen. Im Zen nennt man das Achtsamkeit. »Die in der Luft enthaltene Lebensenergie des Universums wird in menschliche Energie umgewandelt.« - Taisen Deshimaru, japanischer Zen-Meister Juan Carlos Kreimer ist ein argentinischer Autor, Journalist und Herausgeber. Er ist in jeder Stadt, die er sein Zuhause genannt hat, mit dem Fahrrad gefahren: Buenos Aires, New York, Paris, London, Rio de Janeiro, um nur einige zu nennen. Er war der Erste, der auf Spanisch Bücher über Rockmusik schrieb. Seit 1982, als er regelmäßig zu meditieren begann, lebt er eine starke Verbindung von Zen und Fahrradfahren.
  • Deutsch
  • Pappband
  • Höhe: 216 mm
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  • Breite: 144 mm
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  • Dicke: 25 mm
  • 368 gr
978-3-95447-257-4 (9783954472574)
JUAN CARLOS KREIMER kam 1944 in Buenos Aires zur Welt. Er ist Kulturjournalist, Autor und Herausgeber. Seine Bücher über Rockmusik, Beatles & Co. (1968), ¡Agarrate! (1970) und Punk: La muerte joven (1978) waren die ersten spanischsprachigen des Genres. 1982 gründete er die Zeitschrift Uno Mismo und war zwölf Jahre deren Herausgeber. Darüber hinaus ist er Autor der Sachbücher ¿Cómo lo escribo? (1981), Contracultura para principiantes, El varón sagrado und Rehacerse hombre sowie der drei Romane Todos lo sabíamos, El río y el mar und ¿Quién lo hará posible?. Er adaptierte auch zwei Romane - David Viñas' Los dueños de la tierra und Der Fremde von Albert Camus - in Comicfassung. Seit 1995 ist er Herausgeber der Reihe Para Principiantes des Verlags Era Naciente und der Comicbuchsparte bei Ediciones de la flor.
INHALT Vorwort von Joan Garriga Bacardí: Wenn ich Fahrrad fahre, fahre ich Fahrrad Einführung: Ein wunderbares Gefühl des Nichts TEILI: So vieles spricht fürs Fahrradfahren Das Phänomen, die Möglichkeit 1. Der Fahrradfahrer im Stadtverkehr Die Vorfahren des Zweirads Kultobjekte Das Unmerkliche Netzbewusstsein Das Unübertragbare Das Fahrrad als Phänomen Die Stadt als Ort Die unsichtbare Gemeinschaft Mit dem Wind treiben TEIL II: Ich feiere das Fahrrad in dir Die Praxis, der Genuss 2. Fahren Mit offenen Augen fahren Die ewige Gegenwart Der Punkt, an dem sich alles fügt Zulassen, dass es geschieht Ohne jede Absicht Eine bewusste Praktik 3. Energie, erwache! Einklang zwischen dem Fahrrad und mir herstellen Vom Lernen lernen Ruhen in der inneren Mitte 4. Mensch Rad Weg Ein Bewusstsein, das über Worte hinausgeht Ent-Identifizierung Alles ist so sehr ES, wie es nur sein kann Der Alltag als Weg Nirgendwo TEIL III: Erfahrungswerte Die Pflege, die Bedeutung 5. Die richtige Fahrweise Richtig in die Pedale treten Sehen und Vorhersehen Atmung 6. Umsichtiges Fahren Der innere Kodex 7. Ein untadeliger Zustand Das Vorher und das Nachher Es pflegen heißt, mich selbst pflegen Kausale Logik Epilog 1: Meine sieben Fahrräder Epilog 2: Ein weltliches Zen Bibliographie Danksagung Über den Autor

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