Tiere wie wir

Warum wir moralische Pflichten gegenüber Tieren haben
 
 
C.H. Beck (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 18. März 2021
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
  • |
  • 346 Seiten
978-3-406-76545-2 (ISBN)
 
WAS WIR TIEREN SCHULDIG SIND - EINE RADIKALE ETHIK

Hat das Leben eines Tieres einen anderen Wert als das eines Menschen? Nein, sagt die Harvard-Professorin Christine M. Korsgaard und begründet in ihrem Buch "Tiere wie wir", warum Tiere nicht getötet oder benutzt werden dürfen. Sie belässt es aber nicht bei der abstrakten Analyse, sondern erörtert an konkreten Beispielen, warum die handelsüblichen Rechtfertigungen von Massentierhaltung und Tierversuchen moralisch unhaltbar sind. Ihr radikales Buch setzt einen neuen Maßstab in der Debatte und gilt als wichtigster Beitrag zur Tierethik seit Peter Singer.

Christine Korsgaard setzt bei der Grundfrage an, was der Wert eines Lebens ist. In einer klar vorgetragenen, von Kants Moralphilosophie und einer Theorie des Guten nach Aristoteles ausgehenden Argumentation gelangt sie zu weitreichenden Schlussfolgerungen: Menschen sind nicht wichtiger als Tiere, und unsere moralische Natur macht uns Tieren auch nicht überlegen. Stattdessen ist es unsere Empathie, die uns erkennen lässt, dass Tieren als bewussten Wesen ebenso wie Menschen ein "Zweck an sich selbst" im Sinne Kants inne sind. Damit erweitert sie Kants Ideen einer moralischen Gemeinschaft grundlegend: Menschen haben nicht nur gegenüber Mitmenschen, sondern auch gegenüber Tieren moralische Pflichten. Anhand praktischer ethischer Fragen veranschaulicht die Philosophin schließlich, warum das Erniedrigen oder Töten von Tieren in keinem Fall moralisch gerechtfertigt ist.

"Korsgaards vertritt unbestreitbar eine starke und wenn sie sich durchsetzt, dann wird sie eine der größten moralischen Transformationen in der Geschichte der Menschheit zur Folge haben."
Thomas Nagel, The New York Review of Books

  • Dürfen wir das Wohl der Tiere unseren Bedürfnissen unterordnen?
  • Die Achtung des Tierwohls als ethische Grundfrage unserer Gesellschaft
  • Ist die Würde der Tiere unantastbar oder heiligt der Zweck die Mittel?
  • Das bedeutendste Werk zur Tierethik seit Peter Singer
  • Die Autorin setzt neue Maßstäbe in der Debatte um den Tierschutz
  • Deutsch
  • München
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  • 562 gr
978-3-406-76545-2 (9783406765452)
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Christine M. Korsgaard ist seit 1991 Professorin für Philosophie an der Harvard University. Zuvor hat sie unter anderem an der Yale University, der University of California at Santa Barbara und der University of Chicago gelehrt. Sie ist Mitglied der American Academy of Arts and Sciences und arbeitet zu Moralphilosophie, praktischer Vernunft, Handlungsfähigkeit und Tierethik.
Vorwort

ERSTER TEIL
Menschen und andere Tiere

1 Sind Menschen wichtiger als andere Tiere?
2 Das tierische Selbst und das Gute
3 Was ist am Menschsein anders?
4 Wider den menschlichen Überlegenheitsanspruch

ZWEITER TEIL
Immanuel Kant und die Tiere

5 Kant, Grenzfälle und moralischer Status
6 Kant gegen die Tiere, Teil 1 Die Theorie der indirekten Pflicht
7 Kant gegen die Tiere, Teil 2 Wechselseitigkeit und die Gründe der Pflicht
8 Eine kantianische Begründung für unsere Pflichten gegenüber Tieren
9 Zur Rolle von Lust und Schmerz

DRITTER TEIL
Konsequenzen

10 Die Tierantinomie, Teil 1 Schöpfungsethik
11 Arten, Gemeinschaften, Lebensraumverlust
12 Die Tierantinomie, Teil 2 Abolition und Apartheid

Anhang
Anmerkungen
Bibliographie
Register

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