Kontingenz und Zeitlichkeit bei Schiller

Poetische Verfahren zur Beobachtung der Gesellschaft um 1800
 
 
J.B. Metzler (Verlag)
  • erschienen am 17. Juli 2021
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • XLVII, 372 Seiten
978-3-662-63847-7 (ISBN)
 
Die Arbeit befasst sich mit spezifischen poetischen und ästhetischen Verfahren im Werk Friedrich Schillers, mittels derer abstrakte, sich eindimensionalen Darstellungsweisen entziehende, gesellschaftliche Strukturen sichtbar gemacht werden. Als zentrale Analysekategorien dienen dabei unter Rückgriff insbesondere auf Niklas Luhmann die Begriffe ,Kontingenz' und ,Zeitlichkeit'. Davon ausgehend wird auch die Bezüglichkeit der so dargestellten sozialen Zusammenhänge auf die Konstituierung moderner Subjektivität in Schillers historischen, ästhetisch-philosophischen und literarischen Schriften nachgezeichnet. Ziel dieses Vorgehens ist es, die in den Texten Schillers vorgenommene Dimensionierung der (Un-)Möglichkeiten modernen Denkens, Erlebens und Handelns auf neue Weise sichtbar zu machen und in den literarisch-philosophischen Diskurs um 1800, insbesondere in dessen Beobachtung der Gesellschaft, einzuordnen.
1. Aufl. 2021
  • Deutsch
  • Heidelberg
  • |
  • Deutschland
Springer Berlin
  • Broschur/Paperback
  • |
  • Klebebindung
Bibliographie
  • Höhe: 210 mm
  • |
  • Breite: 148 mm
  • |
  • Dicke: 22 mm
  • 541 gr
978-3-662-63847-7 (9783662638477)
10.1007/978-3-662-63848-4
weitere Ausgaben werden ermittelt

Markus Köberlein ist derzeit als Lehrkraft in der Erwachsenenbildung tätig und schloss ein Promotionsstipendium des Graduiertenkollegs Geisteswissenschaften an der Universität Hamburg ab.

Einleitung.- Das Kontingenzdenken in Schillers historischen Arbeiten.- Die Weiterentwicklung des Kontingenzdenkens in Schillers klassischer Periode.

Die Arbeit befasst sich mit spezifischen poetischen und ästhetischen Verfahren im Werk Friedrich Schillers, mittels derer abstrakte, sich eindimensionalen Darstellungsweisen entziehende, gesellschaftliche Strukturen sichtbar gemacht werden. Als zentrale Analysekategorien dienen dabei unter Rückgriff insbesondere auf Niklas Luhmann die Begriffe 'Kontingenz' und 'Zeitlichkeit'. Davon ausgehend wird auch die Bezüglichkeit der so dargestellten sozialen Zusammenhänge auf die Konstituierung moderner Subjektivität in Schillers historischen, ästhetisch-philosophischen und literarischen Schriften nachgezeichnet. Ziel dieses Vorgehens ist es, die in den Texten Schillers vorgenommene Dimensionierung der (Un-)Möglichkeiten modernen Denkens, Erlebens und Handelns auf neue Weise sichtbar zu machen und in den literarisch-philosophischen Diskurs um 1800, insbesondere in dessen Beobachtung der Gesellschaft, einzuordnen.



Der Autor

Markus Köberlein ist derzeit als Lehrkraft in der Erwachsenenbildung tätig und schloss ein Promotionsstipendium des Graduiertenkollegs Geisteswissenschaften an der Universität Hamburg ab.

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