Spuren globaler Eliten und neoliberaler Unternehmensführung

Eine managementsoziologische Studie der Industrieelite in der Schweiz
 
 
Springer VS (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 15. Mai 2018
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
  • |
  • 492 Seiten
978-3-658-22023-5 (ISBN)
 
Julian Klinkhammer prüft am paradigmatischen Fall der Schweiz, inwiefern zentrale Thesen zur Globalisierung des Managements auf die Industrieelite zutreffen. Anhand von Lebensverläufen und qualitativen Interviews zeigt die Studie, dass im Generationenvergleich weder eine rückhaltlos globale Elite noch eine vollkommen neoliberale Unternehmensführung Einzug ins Top-Management gehalten haben. Stattdessen ist die Schweiz aus managementsoziologischer Perspektive in einen Prozess weltweiter Industrialisierung eingebettet. Der Umbau globaler Wertschöpfungsketten geht hier mit ,liberaler Bürokratisierung' auf der Ebene der Organisation einher. Dieser Trend zur einseitigen Steigerung formaler Rationalität konnte sich auch ohne staatliche Hilfe ausbreiten, denn er wurzelt in den dominanten Deutungsmustern der Top-Manager. Dies erklärt einige der Ambivalenzen und Paradoxien bei der selektiven Öffnung der Schweiz.
1. Aufl. 2018
  • Deutsch
  • Wiesbaden
  • |
  • Deutschland
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
10 s/w Abbildungen
  • Höhe: 211 mm
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  • Breite: 146 mm
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  • Dicke: 30 mm
  • 630 gr
978-3-658-22023-5 (9783658220235)
10.1007/978-3-658-22024-2
weitere Ausgaben werden ermittelt

Julian Klinkhammer ist akademischer Mitarbeiter am Max-Weber-Institut für Soziologie der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.

Liberalisierung der schweizerischen Spielart des Kapitalismus.- Brüche in den Karrieremustern angestellter Manager.- Problemzentrierte Interviews mit Top-Managern.- Widerstände gegen neoliberale Unternehmensführung in sozialen Deutungsmustern.
Julian Klinkhammer prüft am paradigmatischen Fall der Schweiz, inwiefern zentrale Thesen zur Globalisierung des Managements auf die Industrieelite zutreffen. Anhand von Lebensverläufen und qualitativen Interviews zeigt die Studie, dass im Generationenvergleich weder eine rückhaltlos globale Elite noch eine vollkommen neoliberale Unternehmensführung Einzug ins Top-Management gehalten haben. Stattdessen ist die Schweiz aus managementsoziologischer Perspektive in einen Prozess weltweiter Industrialisierung eingebettet. Der Umbau globaler Wertschöpfungsketten geht hier mit 'liberaler Bürokratisierung' auf der Ebene der Organisation einher. Dieser Trend zur einseitigen Steigerung formaler Rationalität konnte sich auch ohne staatliche Hilfe ausbreiten, denn er wurzelt in den dominanten Deutungsmustern der Top-Manager. Dies erklärt einige der Ambivalenzen und Paradoxien bei der selektiven Öffnung der Schweiz.
Der Inhalt - Liberalisierung der schweizerischen Spielart des Kapitalismus

- Brüche in den Karrieremustern angestellter Manager

- Problemzentrierte Interviews mit Top-Managern

- Widerstände gegen neoliberale Unternehmensführung in sozialen Deutungsmustern

Die Zielgruppen - Dozierende und Studierende der Wirtschafts- und Organisationssoziologie, Politikwissenschaft, Wirtschaftsgeschichte sowie Wirtschaftswissenschaften

- Unternehmens- und Managementberatung sowie Organisations- und Personalentwicklung

Der AutorJulian Klinkhammer ist akademischer Mitarbeiter am Max-Weber-Institut für Soziologie der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.

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