Der koloniale Blick gen Osten

Osteuropa im Diskurs des Deutschen Kaiserreiches von 1871
 
 
Verlag Ferdinand Schöningh
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 16. Juli 2018
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 310 Seiten
978-3-506-78868-9 (ISBN)
 
Lag das deutsche Indien in Polen? Der Osten Europas war für die Deutschen im 19. Jahrhundert ein Sehnsuchtsort, in dem man die ideale Projektionsfläche für die eigenen kolonialen Ambitionen gefunden hatte. Im Kaiserreich galt Osteuropa vielen Deutschen als unzivilisiert, chaotisch, primitiv und auf deutsche Kulturleistungen angewiesen. Die östlichen Nachbarn schienen so fern wie der Wilde Westen oder die afrikanische Steppe. Christoph Kiene-mann analysiert den deutschen Osteuropadiskurs hinsichtlich der Frage, ob er als kolonialer Diskurs gelesen werden muss. Auf diese Weise zeigt sich nicht nur, dass Osteuropa für viele Deutsche ein Sehnsuchtsort kolonialistischer Phantasien war, sondern dass der Kolonialismus eine viel größere Bedeutung für die deutsche Gesellschaft um 1900 besaß, als ihm bisher zugeschrieben wurde.
2018
  • Deutsch
  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • 4 s/w Photographien bzw. Rasterbilder, 1 s/w Tabelle
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  • 4 s/w Abbildungen, 1 s/w Tabellen, 1 s/w Karte, 5 farbige Karten
  • Höhe: 241 mm
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  • Breite: 161 mm
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  • Dicke: 27 mm
  • 657 gr
978-3-506-78868-9 (9783506788689)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Christoph Kienemann studierte Geschichte, Politikwissenschaften und Soziologie in Oldenburg, Thorn und Warschau. Zurzeit arbeitet er als freier Journalist in Hamburg.

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