Berlin wird Berlin

Briefe aus der Reichshauptstadt 1897-1922
 
 
Wallstein (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen im Juni 2021
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 2944 Seiten
978-3-8353-3862-3 (ISBN)
 
Ein Lehrbuch für Journalisten: Alfred Kerrs Plauderbriefe aus Berlin.

Über 25 Jahre schrieb Alfred Kerr aus Berlin ins ferne Königsberg (heute Kaliningrad / Russland) Plauderbriefe für die Sonntagsausgabe der »Königsberger Allgemeinen Zeitung«:
Er beschreibt Aufbruch und Endstimmung im Ersten Weltkrieg, den Wandel von der Reichshauptstadt der Kaiserzeit durch die
Revolution zur Hauptstadt der Republik: Berlin wird Berlin.
Diese Texte waren jahrzehntelang verschollen. Kerr, der Star-
kritiker, der schon im Februar 1933 ins Exil floh, wurde nach seinem Tod 1948 zwar nicht vergessen, aber sein Ruhm überdauerte nur als Theaterkritiker. 1997, als die »Berliner Briefe«, Wochenberichte für die Breslauer Zeitung, wiederentdeckt wurden, sprach Kerrs Sohn Michael von einer »Wiederauferstehung« seines Vaters. Der Fund der Briefe in Breslau führte schließlich zum Fund der Berichte nach Königsberg über die
Jahre im Kaiserreich, die hier erstmals veröffentlicht werden.
  • Deutsch
  • Göttingen
  • |
  • Deutschland
  • mit Schutzumschlag
ca. 4
  • Höhe: 245 mm
  • |
  • Breite: 202 mm
  • |
  • Dicke: 158 mm
  • 4628 gr
978-3-8353-3862-3 (9783835338623)
Alfred Kerr (1867-1948) war einer der einflussreichsten Kritiker Berlins in der Zeit vom Naturalismus bis 1933, als er nach London ins Exil ging.
»Was hier vorliegt (.) ist eine Sensation. (.) Was dabei als >Plauderbriefe< daherkommt, ist eine Wucht.«
(Peter von Becker, Der Tagesspiegel, 22.05.2021)

»Großartige Alltags- und Kulturgeschichte, ein Meisterwerk feuilletonistischer Erzählkunst.«
(Meike Feßmann, SWR2 lesenswert, 23.05.2021)

»Und diese Berlin-Korrepondenzen für Königsberg sind ja auch eine Wucht. Ein Vermächtnis ohnegleichen.«
(Tilman Krause, Die Literarische Welt, 29.05.2021)

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