Heilsam, kleidsam, wundersam

Pflanzen im Alltag der Steinzeitmenschen
 
 
wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) (Verlag)
  • erschienen im Februar 2019
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 112 Seiten
978-3-8062-3886-0 (ISBN)
 
Nicht erst seitdem Menschen auf der Suche nach pflanzlichem Ersatz für tierische Produkte und Lebensmittel sind, ist die ungeheure Vielfalt der Pflanzenwelt bekannt. Schon vor 6000 Jahren erkannten Steinzeitmenschen, welche Pflanzen sie sich zu eigen machen konnten. Sie landeten keineswegs ausschließlich im Kochtopf, sondern lieferten ebenso Material für Kleidung, heilten Krankheiten und wurden als Baustoffe genutzt. Das dazu unbedingt notwendige, hochspezialisierte Wissen über Wuchsorte, Erntezeiten und Verwendungsmöglichkeiten gab eine Generation an die nächste weiter. Archäobotaniker entdecken bei archäologischen Ausgrabungen immer wieder Überbleibsel solcher Pflanzen. Dieses Buch stellt die fünfzig wichtigsten Nutzpflanzen der Steinzeit vor und verschafft uns Zutritt zum beeindruckenden Wissensschatz unserer Vorfahren, die vor mehr als 6000 Jahren unter anderem an den Seeufern des Bodensees und in den Moorgebieten von Oberschwaben gelebt haben. Archäologisch greifbare pflanzliche Überreste erzählen uns spannende Geschichten von der Lebenswelt der Steinzeitmenschen. Wer heute seinen Sinn für die Kostbarkeiten unserer Pflanzenwelt schärfen will, sollte sich die Reise dorthin zurück nicht entgehen lassen!
  • Deutsch
  • Darmstadt
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  • Deutschland
  • 100 farbige Abbildungen
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  • 100 farbige Abbildungen
  • Höhe: 287 mm
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  • Breite: 217 mm
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  • Dicke: 12 mm
  • 603 gr
978-3-8062-3886-0 (9783806238860)
Sabine Karg studierte an der Universität Tübingen Ur- und Frühgeschichte und promovierte im Fach Botanik an der Universität Basel. Das umfangreiche Pflanzenwissen unserer Vorfahren erforscht sie durch die akribische Analyse von botanischen Funden aus archäologischen Ausgrabungen. Sabine Karg hat sowohl freischaffend als auch für mehrere europäische Forschungsinstitutionen gearbeitet. Sie lebt in Berlin und Kopenhagen.

6 Einleitung
9 Enge Beziehung zwischen Mensch und Natur
15 Fülle im Sommer, Mangel im Winter?
17 Vielfalt an pflanzlichen Lebensmitteln
36 Überregionale Tauschbeziehungen
40 Zubereitung von pflanzlicher Nahrung und Vorratshaltung
43 Vielfältige Nutzung von Bäumen,
Sträuchern und Faserpflanzen
58 Pflanzlicher Schmuck und Farben
62 Bedürfnis nach Sauberkeit
64 Heilpflanzen und Drogen
67 Pflanzenporträts
67 Weißtanne
67 Gewöhnliche Schafgarbe
68 Schwarz-Erle
69 Dill
69 Sellerie
70 Gewöhnliche Birke
71 Stoppelrübe
71 Saat-Leindotter
72 Acker-Glockenblume
73 Weißer Gänsefuß
73 Kornelkirsche
74 Gewöhnliche Hasel
74 Zweigriffliger Weißdorn und Eingriffliger Weißdorn
75 Gewöhnliche Möhre
76 Gewöhnliche Buche
76 Acker-Flügelknöterich
77 Walderdbeere
78 Kletten-Labkraut
79 Saat-Gerste
79 Schwarzes Bilsenkraut
80 Tüpfel-Hartheu
80 Saat-Lein
81 Wildapfel
82 Zitronenmelisse
82 Gewöhnlicher Dost
83 Schlafmohn
83 Gewöhnlicher Pastinak
84 Floh-Knöterich
84 Gewöhnliche Blasenkirsche
85 Gartenerbse
85 Spitzwegerich
86 Breitwegerich
86 Echter Vogelknöterich
87 Gewöhnliche Braunelle
87 Gewöhnliche Traubenkirsche
88 Schlehe
89 Adlerfarn
89 Stieleiche und Traubeneiche
90 Färber-Resede
91 Wilde Rose
91 Brombeere
92 Himbeere
92 Knäuel-Ampfer und Blutampfer
93 Zwerg-Holunder
93 Schwarzer Holunder
94 Echtes Seifenkraut
94 Kreta-Leimkraut
95 Bittersüßer Nachtschatten
95 Schwarzer Nachtschatten
96 Wald-Ziest
97 Vogel-Sternmiere
97 Gewöhnliche Eibe
98 Sommerlinde und Winterlinde
98 Wassernuss
99 Emmer
99 Einkorn
100 Schmalblättriger Rohrkolben
und Breitblättriger Rohrkolben
101 Große Brennnessel
101 Gewöhnlicher Feldsalat
102 Echtes Eisenkraut
103 Gewöhnliche Mistel
104 Karte jungsteinzeitlicher Pflanzenfundorte
106 Tabelle Archäobotanische Nachweise
110 Literatur
112 Bildnachweis

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