Die Regenschirme des Erik Satie

Roman
 
 
Freies Geistesleben (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 12. März 2018
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 193 Seiten
978-3-7725-3004-3 (ISBN)
 
"Ich bin ein Mann, den die Frauen nicht verstehen", schrieb Erik Satie 1912 in einem Brief. Und über seine Kompositionen war die Musikwelt stets gespaltener Meinung. Rund 100 Jahre später versteht ihn eine Autorin auf künstlerische Weise, frei nach seinen Spielregeln: Stéphanie Kalfon. Ihr Roman ist eine kongeniale literarische Hommage an den Musiker Erik Satie.
  • Deutsch
  • Drahtheftung
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  • mit Schutzumschlag (bedruckt)
  • Höhe: 206 mm
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  • Breite: 131 mm
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  • Dicke: 23 mm
  • 320 gr
978-3-7725-3004-3 (9783772530043)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Stéphanie Kalfon, 1981 geboren, ist Regisseurin und Drehbuchautorin. Sie hat an der TV-Serie Vénus et Apollon auf ARTE mitgearbeitet und ist Regisseurin des Films Super triste mit Emma de Caunes. Derzeit dreht sie einen Film mit Jean-Pierre Darroussin. Les parapluies d'Erik Satie ist ihr erster Roman.
Heute Morgen ist das Wetter wie gewohnt milchig grau, etwas kühl, aber nicht anhaltend.
In dem kleinen Park hört man (leisen) Lärm und der Himmel fragt sich, wie er sich
verhalten soll. Die Eichenblätter machen ein schlotterndes Geräusch, da geht Erik Satie,
dort hinten, er kommt aus der Tiefe des Jahrhunderts, an einem Morgen wie diesem. Man
erkennt ihn an seinem klickenden Gang, seinem synkopischen Regenschirm.
Er besieht sich den Monat Mai, ohne etwas zu beanstanden. Nicht leicht, sich diesen kleinen
außergewöhnlichen Mann vorzustellen. Ein ehrliches Porträt von ihm müsste ohne jede
Ordnung geschrieben werden, nach seinem Bilde. Und man müsste die Spielregeln akzeptieren
- die, wie Sie sehen werden, nichts regeln. Ein Porträt, das ihm ähnlich sähe, müsste zwangsläufig
chaotisch sein, wie sein entsetzliches kleines Zimmer in Arcueil.

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