Der Rausch der Jahre

Als Paris die Moderne erfand
 
 
Hoffmann & Campe (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 5. Mai 2021
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
  • |
  • 416 Seiten
978-3-455-01071-8 (ISBN)
 

Der Anbruch der Moderne - das Second Empire Napoleons III. zwischen Glanz und Abgrund

Paris, 2. Dezember 1851: Louis Napoleon, Neffe des großen Napoleon Bonaparte, putscht sich an die Macht. Mit ihm wird Frankreich zum Zentrum der Welt. Es ist die Zeit der Gegensätze: Dekadenz und Reichtum auf der einen Seite, Unterdrückung und unmenschliche Arbeitsverhältnisse auf der anderen. Inmitten dieser turbulenten Zeiten kämpfen die Brüder Goncourt mit der Zensur, Victor Hugo muss das Land verlassen, Flaubert treibt sich im Bordell herum und Baudelaire raucht Haschisch. George Sand macht sich Sorgen um das Klima.

Neben wegweisender Kunst und Literatur der Moderne entstehen im Zweiten Kaiserreich auch ein gigantisches Eisenbahnnetz, Frachthäfen, Fabriken und Bergwerke, Boulevardpresse und Spekulationsblasen. Haussmann walzt das verwinkelte Paris nieder und durchzieht die Stadt mit großen Boulevards. Der Krimkrieg ist der erste nach modernen Maßstäben geführte Krieg, der Suezkanal verändert den Welthandel nachhaltig. Kurz: Alles ändert sich rasend schnell. Bis Napoleon III. sich 1870 von der »Emser Depesche« provozieren lässt ...

»Ein umwerfend temperamentvolles Epochenporträt. Ein ganz herausragendes Sachbuch.« Deutschlandfunk Kultur

  • Deutsch
  • Hamburg
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  • Deutschland
  • Taschenbuch
  • Höhe: 190 mm
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  • Breite: 130 mm
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  • Dicke: 37 mm
  • 410 gr
978-3-455-01071-8 (9783455010718)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Walburga Hülk-Althoff, Jahrgang 1953, ist Professorin für romanische Literaturen an der Universität Siegen. Zuvor lehrte sie in Freiburg und Gießen und war Gastprofessorin an der University of California in Berkeley sowie in Valenciennes und Paris. Sie gilt als Expertin für das 19. Jahrhundert in Frankreich und hat sich in zahlreichen Studien mit der Literatur und Kunst in der Moderne befasst. Sie lebt in Münster.
»Diese geradezu unerschöpflichen Quellen lassen den Leser tief eintauchen in die Atmosphäre und das Lebensgefühl in der Metropole.«
 
»Rasant, temperamentvoll, witzig, immer wieder zu wundervollen erzählerischen Inseln sich emporschwingend.«
 
»Im Auffächern der tausend Facetten und Anekdoten beweist die Autorin ihr ganzes Talent.«
 
»Eine Kultur- und Gesellschaftsgeschichte, figurenreich und farbig wie ein Roman.«
 
»Ein ganz herausragendes Sachbuch.«
 
»Geschickt verknüpft und angeleitet durch eine profunde Kenntnis des Terrains, ein flott formulierter und mit Vollmundigkeiten gespickter Parcours.«
 
»Hülk überfliegt ihre eigene Metaphorik. Sie prescht durch die Register; jeder Erzähleinfall steigt im Turbopaternoster auf. ... Wir werden noch viel Freude mit ihren leichthändigen Anverwandlungen haben.«
 
»Ein tolles Buch über eine spannende Epoche.«
 
»Buchautorin Walburga Hülk zeichnet nach, wie verblüffend einfach der Umbau der Metropole ablief.«
 
»Ein umwerfend temperamentvolles Epochenporträt.«

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