Die Kunst im Gewandhaus | The Art at the Gewandhaus

Ein Gesamtkunstwerk aus Form, Farbe und Klang | A Gesamtkunstwerk of Form, Colour and Sound
 
 
E.A. Seemann in E.A. Seemann Henschel GmbH & Co. KG (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erscheint ca. am 25. September 2020
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 168 Seiten
978-3-86502-429-9 (ISBN)
 
Das Gewandhaus zeigt seine Sammlung Das Gewandhaus zu Leipzig ist nicht nur die Spielstätte des weltberühmten Gewandhausorchesters, sondern auch Ausstellungsort einer besonderen Kunstsammlung. Im dritten Gewandhausbau, 1981 als einziger Konzerthausneubau der DDR eröffnet, vereinen sich die in den Foyers präsentierten Gemälde, Skulpturen und Plastiken mit der extravaganten Architektur des Baus und der musikalischen Klasse des Orchesters zu einem Gesamtkunstwerk aus Form, Farbe und Klang. Allgegenwärtig ist die Musik, die sich inhaltlich oder motivisch in den Kunstwerken widerspiegelt. Anlässlich der Eröffnung des Neuen Gewandhauses entstanden zahlreiche Auftragswerke von bedeutenden Künstlern der DDR - u.a. Sighard Gille, Volker Stelzmann, Arno Rink, Susanne Kandt-Horn und Nuria Quevedo. Zudem umfasst die Sammlung Skulpturen und Plastiken, die berühmte Komponisten, Dirigenten und Gewandhauskapellmeister ehren. In Bronze oder Mamor sind etwa Felix Mendelssohn Bartholdy, Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart, Robert Schumann, Arthur Nikisch, Václav Neumann oder Kurt Masur dargestellt. Das Buch in wertiger Ausstattung bietet einen Einblick in die Entstehungsgeschichte der musikalischen Kunstsammlung. Mit geprägtem Leinen: das passende Geschenk für alle Kunst- und MusikfansÜber 40 Kunstwerke nationaler und internationaler KünstlerReich bebildert: großformatige Werkaufnahmen und doppelseitige AusstellungsansichtenMit Werkkommentaren und einleitendem EssayMit Arbeiten von Sitte, Gille, Barlach, Heisig und Rink Die Entstehung einer musikalischen Kunstsammlung Der zusammenfassende Essay von Sigrid Hofer, Professorin für Kunstgeschichte an der Philipps-Universität Marburg und Gründerin des "Arbeitskreises Kunst in der DDR", beschreibt die Genese der Kunstsammlung des dritten Gewandhausbaus. Biografien und Kommentare zu den einzelnen Werken bieten weitere Einblicke und Informationen zu den ausgestellten Arbeiten und den dargestellten Motiven. Mendelssohn, Bach, Mozart, Beethoven - anschaulich und modern präsentiert Reproduktionen der einzelnen Werke bilden die Strahlkraft und Intensität der Gemälde und die meisterliche Bearbeitung der Skulpturen ab. Raumaufnahmen vermitteln ein Gefühl für die Ausstellungssituation. Die Abbildungen entsprechen in ihrer Abfolge den Präsentationsorten der Kunstwerke in den Foyers des Gewandhauses. Das Durchblättern des Buches kommt einem Rundgang durch das ehrwürdige Konzerthaus gleich. Edel ausgestattet und modern gestaltet besticht die Publikation mit informationsreichen Texten und visuellem Genuss.
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  • Leipzig
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  • Deutschland
  • Gewebe-Einband
160 farbige und sw Abbildungen
  • Höhe: 305 mm
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  • Breite: 230 mm
978-3-86502-429-9 (9783865024299)
ANDREAS SCHULZ, (*1961) studierte in Hamburg Musik- und Literaturwissenschaft sowie Musikpädagogik und Erziehungswissenschaft. Im Jahr 1998 wurde er zum Gewandhausdirektor (Intendant) des Gewandhauses zu Leipzig (Eigenbetrieb der Stadt Leipzig) ernannt. Diese Position umfasst das gesamte künstlerische Management des Gewandhausorchesters und des Gewandhauses. Von 1998 bis 2005 arbeitete er mit Gewandhauskapellmeister Herbert Blomstedt, im Anschluss mit Gewandhauskapellmeister Riccardo Chailly und seit 2018 mit Gewandhauskapellmeister Andris Nelsons zusammen.

Seit 2001 lehrt er als Honorarprofessor an der Hochschule Bremen für das Fachgebiet Musik- und Kulturmanagement und nimmt darüber hinaus immer wieder Lehraufträge an der Universität Leipzig wahr. Seit 2007 ist er Mitglied der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Marketing und Unternehmensführung mit Sitz in Leipzig.

Andreas Schulz ist Mitinitiator der Deutschen Konzerthauskonferenz und Gründungsinitiator verschiedener Netzwerke für Marketing und Medien ausgewählter Konzerthäuser und Festivals. Darüber hinaus ist er einer der Gründer von "The Management Symphony" (1999) und Mitstifter der Orchesterstiftung der Deutschen Wirtschaft. Neben seiner Jury-Mitgliedschaft in verschiedenen Wettbewerben ist er in mehreren Stiftungen tätig.

Von 2012-2017 ist Andreas Schulz einer der 24 ehrenamtlichen Senatoren des Sächsischen Kultursenats.

PROF. DR. SIGRID HOFER, geb. 1956, ist seit Oktober 2003 Professorin für Kunstgeschichte an der Philipps-Universität Marburg. 2008 gründete sie den "Arbeitskreis Kunst in der DDR" und ist Herausgeberin der dazugehörigen Schriftenreihe. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Malerei im 19. Jahrhundert, Kunst und Architektur um 1900, Kunst nach 1945 sowie Deutsch-Deutsche Kunstgeschichte.

LUISA SENKOWSKY, geb. 1988, ist freischaffende Kunsthistorikerin in Leipzig. Von 2017 bis 2019 war sie wissenschaftliche Volontärin am Museum der bildenden Künste Leipzig.

PETER SONDERMEYER, geb. 1984, ist freischaffender Kunsthistoriker und Lektor in Leipzig. Von 2013 bis 2016 war er im Museum der bildenden Künste Leipzig tätig.

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