Das Kurze 20. Jahrhundert

Das Zeitalter der Extreme. Weltgeschichte des 20. Jh.s · Gefährliche Zeiten. Ein Leben im 20. Jh.
 
 
wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) (Verlag)
  • erschienen im April 2019
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
  • |
  • 1260 Seiten
978-3-8062-3894-5 (ISBN)
 
Hobsbawms 1995 erstmals erschienenes Werk »Das Zeitalter der Extreme« ist längst ein moderner Klassiker, der Titel zur Chiffre für das 20. Jahrhundert geworden. Erzählt wird darin die Geschichte des »Kurzen 20. Jahrhunderts« von 1914 bis 1991 - aus der Sicht des marxistischen Historikers, der zugleich teilnehmender Beobachter dieses 20. Jahrhunderts war.
Die Autobiografie »Gefährliche Zeiten« ergänzt das »Zeitalter der Extreme«: Es ist der eindrucksvolle Lebensbericht eines großen Gelehrten, der Rechenschaft ablegt über sein persönliches 20. Jahrhundert. Im Zusammenspiel von Geschichtsbuch und Lebensgeschichte entsteht ein weites Panorama dieses Jahrhunderts.
weitere Ausgaben werden ermittelt
Eric Hobsbawm, 1917 im ägyptischen Alexandria geboren und 2012 in London gestorben, hat mit seinem Leben fast ein Jahrhundert vermessen. Die Epoche davor, das lange 19. Jahrhundert, mit den Revolutionen, dem Kapitalismus, dem Ersten Weltkrieg hat kein Historiker so meisterhaft durchdrungen wie er. »Mit seinen Studien über das 19. Jahrhundert wurde der Brite Eric Hobsbawm zu einem der berühmtesten Historiker der Welt.« Der Spiegel
Inhalt zu Zeitalter der Extreme

Vorwort 7

Das Jahrhundert aus der Vogelschau 13
Erster Teil - Das Katastrophenzeitalter
Erstes Kapitel: Das Zeitalter des totalen Krieges 37
Zweites Kapitel: Die Weltrevolution 78
Drittes Kapitel: In den wirtschaftlichen Abgrund 115
Viertes Kapitel: Der Untergang des Liberalismus 143
Fünftes Kapitel: Wider den gemeinsamen Feind: Die dreißiger und vierziger Jahre 184
Sechstes Kapitel: Die Künste 1914-1945 228
Siebentes Kapitel: Das Ende der Imperien 253

Zweiter Teil - Das goldene Zeitalter
Achtes Kapitel: Der Kalte Krieg 285
Neuntes Kapitel: Die Goldenen Jahre 324
Zehntes Kapitel: Die soziale Revolution 1945-1990 363
Elftes Kapitel: Die kulturelle Revolution 402
Zwölftes Kapitel: Die Dritte Welt 432
Dreizehntes Kapitel: Der "real existierende Sozialismus" 465

Dritter Teil - Der Erdrutsch
Vierzehntes Kapitel: Die Krisenjahrzehnte 503
Fünfzehntes Kapitel: Dritte Welt und Revolution 538
Sechzehntes Kapitel: Das Ende des Sozialismus 572
Siebzehntes Kapitel: Der Tod der Avantgarde: Die Künste seit 1950 618
Achtzehntes Kapitel: Zauberer und Lehrlinge: Die Naturwissenschaften 645
Neunzehntes Kapitel: Ein Jahrtausend geht zur Neige 688

Anhang
Anmerkungen 723
Literatur 752
Namensregister 777


Inhalt zu Gefährliche Zeiten
Vorwort 9
Vorwort zur deutschen Ausgabe
1. Einleitung 17
2. Ein Kind in Wien 25
3. Schwere Zeiten 44
4. Berlin: Weimar geht unter 63
5. Berlin: Braun und Rot 83
6. Auf der Insel 100
7. Cambridge 124
8. Gegen Faschismus und Krieg 140
9. Kommunist sein 154
10. Krieg 181
11. Kalter Krieg 205
12. Stalin und danach 230
13. Wasserscheide 254
14. Am Fuß des Cnicht 269
15. Die sechziger Jahre 284
16. Ein politischer Beobachter 302
17. Unter den Historikern 322
18. Im globalen Dorf 339
19. Marseillaise 357
20. Von Franco bis Berlusconi 385
21. Dritte Welt 410
22. Von FDR zu Bush 436
Anmerkungen 473
Verzeichnis der Abbildungen 484
Register 485
»Hobsbawms Lebensweg ist . eine genaue Spiegelung all der großen Hoffnungen und grausamen Irrwege jenes Zeitalters der Extreme, dessen unübertroffener Chronist er war.« (Christoph Jahr, NZZ)

»Wer sonst vermöchte die Geschichte unseres Jahrhunderts mit einer derartigen analytischen Schärfe, mit so wohldosierten, häufig verblüffend prägnanten Informationen, in einer so jargonfreien Prosa zu präsentieren?« (Hans-Ulrich Wehler, Spiegel)

»Das Buch [Das Zeitalter der Extreme] verkörpert den Triumph einer streng analytischen Darstellung und Interpretation, die jeder narrativen 'dichten' Beschreibung haushoch überlegen ist.« (Hans-Ulrich Wehler, Spiegel)

»Eines der besten und spannendsten Bücher überhaupt. Man muss es einfach gelesen haben, um überhaupt mitreden zu können.« (Jürgen Weber, versalia.de)

»Der . englische Historiker Hobsbawm hat mit seiner Weltgeschichte unseres Jahrhunderts eine spannend erzählte Analyse der komplexen sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Entwicklungen seit Ausbruch des Ersten Weltkrieges bis zum Umbruch in Europa vorgelegt.« (Michael Broer, Portal für Politikwissenschaft)

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