Theorie und Praxis in der Philosophie der Antike

Demokrit, die Sokratiker, Platon und Aristoteles
 
 
Wilhelm Fink (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen im März 2020
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 511 Seiten
978-3-7705-6393-7 (ISBN)
 
In der Antike wurden Philosophie und Wissenschaft vielfach zergliedert: in göttliche und menschliche Weisheit, in Mathematik und Technik, in Naturphilosophie und Ethik. Stets ging es dabei auch um das Verhältnis zwischen Theorie und Praxis. Im Buch wird gezeigt, wie die umfassende Weisheit der Vorsokratiker von den Schülern des Sokrates zerteilt wurde, wie Platon die getrennten Disziplinen als Einheit begriff und das Weisheitsideal der Vorsokratiker wiederbelebte, und wie Aristoteles die Verbindung zwischen theoretischen und praktischen Wissenschaften lockerte, ohne sie völlig aufzulösen. Zugleich werden die Denkformen untersucht, die beim Nachdenken über Theorie und Praxis zur Anwendung kamen: die Gegenüberstellung polarer Gegensätze und die Reduktion auf Elemente, die Platonische Klassifikationsmethode und die Aristotelische Proshen-Aussage. Diese Denkformen hängen eng mit den grundsätzlichen Standpunkten und Methoden des jeweiligen Philosophen zusammen. Jede Denkform hat aber auch ihre besonderen Konsequenzen für das Theorie-Praxis-Verständnis. So macht das Buch die Geschichte des philosophischen Verständnisses von Theorie und Praxis von den Vorsokratikern bis zum Ende der klassischen Antike greifbar.
2020
  • Deutsch
  • Paderborn
  • |
  • Deutschland
Brill | Fink
  • Für Beruf und Forschung
  • Höhe: 239 mm
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  • Breite: 167 mm
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  • Dicke: 42 mm
  • 968 gr
978-3-7705-6393-7 (9783770563937)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Torsten Hitz ist Professor für Philosophie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

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