Die Kunst der Dauer

Transformative Erhabenheit in der zeitgenössischen Musik
 
 
transcript (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen im Oktober 2022
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 280 Seiten
978-3-8376-6498-0 (ISBN)
 
Erhabenheit scheint ein angestaubtes ästhetisches Konzept zu sein. Doch Musik und Klangkunst konfrontieren uns seit dem 20. Jahrhundert mit Werken, in denen Stille und lange Dauern selbst zu überwältigenden Akteuren werden. Sonja Heyer entwickelt aus der Akteur-Netzwerk-Theorie und dem kritischen Posthumanismus das Konzept der transformativen Erhabenheit. Darin überlässt sich der Mensch nicht einer metaphysischen Ewigkeit, sondern wird Teil eines lebendigen ästhetischen Netzwerkes. Neben Werkanalysen dienen auch erstmalig veröffentlichte Interviews mit Mitgliedern der Komponistengruppe Wandelweiser der empirischen Fundierung dieser neuen Entwicklung in der zeitgenössischen Musik.
  • Dissertationsschrift
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  • 2021
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  • Universität der Künste Berlin
  • Deutsch
  • Bielefeld
  • |
  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • Klebebindung
21 SW-Abbildungen, 1 Farbabbildung
  • Höhe: 219 mm
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  • Breite: 151 mm
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  • Dicke: 22 mm
  • 442 gr
978-3-8376-6498-0 (9783837664980)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Sonja Heyer, geb. 1965, ist Klangkünstlerin und Musikpädagogin. Sie studierte Musik, Ethnologie, Soziologie und Sound Studies, lehrte an der Universität der Künste Berlin im Fachbereich Sound Studies and Sonic Arts und promovierte in Musikwissenschaft bei Dörte Schmidt. Zu den Schwerpunkten ihrer künstlerischen Forschung zählen die interkulturelle Zeitphilosophie und die ästhetischen Manifestationen von Zeit.

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