Literatur vermitteln?

Prozesse literarischer Rezeption zwischen Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik
 
 
transcript Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erscheint ca. im Oktober 2020
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
  • |
  • 240 Seiten
978-3-8376-4926-0 (ISBN)
 
Prozesse literarischer Vermittlung spielen sowohl in den Literaturwissenschaften als auch in den Sprachdidaktiken eine zentrale Rolle - aber nur selten treten die beiden Disziplinen in einen Dialog über literarische Vermittlungsprozesse und -phänomene. Die Beiträger*innen des Bandes widmen sich diesem Desiderat, indem sie nicht nur spannende Einblicke in aktuelle Praxis- und Forschungskontexte bieten, sondern erstmals auch in einen philologieübergreifenden Dialog zu Theorie, Methodik und Anwendung von Literaturvermittlung treten. Dabei diskutieren sie die Praxisrelevanz von Literatur in Wissenschaft und Feuilleton, die digitalen Wege der Literaturvermittlung, Anwendungsbeispiele aus dem Schulunterricht und auch Fragen zu fachlicher und kooperativer Übersetzungsleistung.
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Meike Hethey ist Lektorin für die Didaktik der romanischen Sprachen an der Universität Bremen und promoviert zur Förderung des literarästhetischen Lesens im Französischunterricht. Gemeinsam mit Karen Struve leitete sie das Lehr- und Forschungsprojekt »Literaturvermittlung hoch3« und ist Mitglied des internationalen und interdisziplinären Forschungsverbundes »Anxiety Culture« an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Columbia University New York. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte des Fremdsprachenunterrichts und Filmdidaktik.
Karen Struve (PD Dr. phil.) arbeitet als Research Managerin im Projekt »Anxiety Culture« an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Für ihre Dissertation zur transkulturellen écriture beur wurde sie 2008 mit dem Prix Germaine de Staël ausgezeichnet und erhielt 2019 für ihre postkoloniale Studie zur französischen Aufklärung als Habilitationsschrift den Elise Richter Preis. Ihre Forschungs-, Lehr- und Publikationsschwerpunkte liegen in der postkolonialen und poststrukturalistischen Literatur- und Kulturtheorie, den frankophonen Literaturen des 18. bis 21. Jahrhunderts sowie der italienischen Literatur des 19. Jahrhunderts.

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