Mathematik im Mittelalter

Die Geschichte der Mathematik des Abendlands mit ihren Quellen in China, Indien und im Islam
 
 
Springer Spektrum (Verlag)
  • erschienen am 14. November 2016
 
  • Buch
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  • Softcover
  • |
  • XI, 299 Seiten
978-3-662-50289-1 (ISBN)
 
Der Band enthält zum ersten Mal in deutscher Sprache grundlegende Themen der chinesischen und indischen Mathematik, die den Nährboden für spätere Fragestellungen bereiten. Die nicht zu überschätzende Rolle, die islamische Gelehrte bei der Entwicklung der Algebra und der Verbreitung des Ziffernsystems gespielt haben, wird in exemplarischen Episoden veranschaulicht. Unterhaltsam wird geschildert, wie Fibonacci die orientalische Aufgabenkultur nach Italien bringt. Zahlreiche Beispiele demonstrieren das neue kaufmännische Rechnen, dessen Methoden sich in ganz Europa verbreiten. In Deutschland erwächst eine neue Generation von Rechenmeistern, die mit ihren erstmals im Druck verbreiteten Schriften eine ungeheure Popularisierung des Rechnens bewirken. Überraschende Einblicke in die Historie bieten die Kapitel über die Vermittlung mathematischen Wissens in Klöstern und Universitäten. Das Buch ist eine Fundgrube für historisch Interessierte; zahlreiche Aufgaben bieten vergnüglichen Stoff für Unterricht, Vorlesung und Selbststudium.
1. Aufl. 2016
  • Deutsch
  • Heidelberg
  • |
  • Deutschland
Springer Berlin
  • Broschur/Paperback
  • |
  • Klebebindung
  • 130 farbige Tabellen, 130 farbige Abbildungen, 30 s/w Abbildungen
  • |
  • Bibliographie
  • Höhe: 246 mm
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  • Breite: 172 mm
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  • Dicke: 27 mm
  • 796 gr
978-3-662-50289-1 (9783662502891)
10.1007/978-3-662-50290-7
weitere Ausgaben werden ermittelt
Dietmar Herrmann studierte Mathematik und Physik an der TU München, Abschluss mit Staatsexamen 1972.Neben dem Gymnasialdienst war er erfolgreicher Buchautor über Programmiersprachen und angewandte Mathematik (Statistik, Numerik). Als Lehrbeauftragter der Hochschule München hielt er 15 JahreVorlesungen über Mathematik und Informatik. Als Studiendirektor im Ruhestand beschäftigt er sich mitder Mathematikgeschichte.
1 Einleitung.- 2 Die chinesische Mathematik bis 1400.- 3 Mathematik in Indien bis 1400.- 4 Mathematik des Islam bis 1400.- 5 Mathematik in Byzanz.- 6 Mathematik im Kloster.- 7 Mathematik in Italien bis zur Renaissance. 8 Lateinische Autoren in Westeuropa.- 9 Mathematik im deutschen Sprachraum bis zur Renaissance. 10 Schulen und Universitäten als Orte der Mathematikausbildung.
"... Viele Zeichnungen dienen der Anschaulichkeit des im Text erlauterten Sachverhalts. Der Band kann nicht nur Lehrenden der Mathematik empfohlen werden, sondern allen, die einen interessanten ud kurzweiligen UEberblick uber die Entwicklung mathematischer Ideen suchen." (Karl Schafers, in: Amazon.de, 04. Juli 2017)

"... Leser koennen sich anhand der vielen Aufgaben unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade ein Bild davon machen, womit sich die Mathematiker im Mittelalter beschaftigt haben. ... Als hilfreich erweisen sich auch die geometrischen Figuren, die mathematische Sachverhalte veranschaulichen. ... Mit seinem umfangreichen Aufgabenmaterial ist das Werk eine wichtige Erganzung zur Springer Buchreihe ... Es richtet sich an historisch einschlagig interessierte Leser sowie an solche, die Freude am Loesen entsprechender Aufgaben haben." (Heinz Klaus Strick, in: Spektrum der Wissenschaft, Heft 4, 2017)
Der Band enthält zum ersten Mal in deutscher Sprache grundlegende Themen der chinesischen und indischen Mathematik, die den Nährboden für spätere Fragestellungen bereiten. Die nicht zu überschätzende Rolle, die islamische Gelehrte bei der Entwicklung der Algebra und der Verbreitung des Ziffernsystems gespielt haben, wird in exemplarischen Episoden veranschaulicht.
Unterhaltsam wird geschildert, wie Fibonacci die orientalische Aufgabenkultur nach Italien bringt. Zahlreiche Beispiele demonstrieren das neue kaufmännische Rechnen, dessen Methoden sich in ganz Europa verbreiten. In Deutschland erwächst eine neue Generation von Rechenmeistern, die mit ihren erstmals im Druck verbreiteten Schriften eine ungeheure Popularisierung des Rechnens bewirken.
Überraschende Einblicke in die Historie bieten die Kapitel über die Vermittlung mathematischen Wissens in Klöstern und Universitäten. Das Buch ist eine Fundgrube für historisch Interessierte; zahlreiche Aufgaben bieten vergnüglichen Stoff für Unterricht, Vorlesung und Selbststudium.

Der AutorDietmar Herrmann studierte Mathematik und Physik an der TU München, Abschluss mit Staatsexamen 1972. Neben dem Gymnasialdienst war er erfolgreicher Buchautor über Programmiersprachen und angewandte Mathematik (Statistik, Numerik). Als Lehrbeauftragter der Hochschule München hielt er 15 Jahre Vorlesungen über Mathematik und Informatik. Als Studiendirektor im Ruhestand beschäftigt er sich mit der Mathematikgeschichte.
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