Daheim

Roman
 
 
S. Fischer (Verlag)
  • 7. Auflage
  • |
  • erschienen am 28. April 2021
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
  • |
  • 189 Seiten
978-3-10-397035-7 (ISBN)
 

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2021

Judith Hermann erzählt in ihrem neuen Roman »Daheim« von einem Aufbruch: Eine alte Welt geht verloren und eine neue entsteht. Sie hat ihr früheres Leben hinter sich gelassen, ist ans Meer gezogen, in ein Haus für sich. Ihrem Exmann schreibt sie kleine Briefe, in denen sie erzählt, wie es ihr geht, in diesem neuen Leben im Norden. Sie schließt vorsichtige Freundschaften, versucht eine Affäre, fragt sich, ob sie heimisch werden könnte oder ob sie weiterziehen soll. Judith Hermann erzählt von einer Frau, die vieles hinter sich lässt, Widerstandskraft entwickelt und in der intensiven Landschaft an der Küste eine andere wird. Sie erzählt von der Erinnerung. Und von der Geschichte des Augenblicks, in dem das Leben sich teilt, eine alte Welt verlorengeht und eine neue entsteht.

7. Auflage
  • Deutsch
  • Deutschland
  • Höhe: 207 mm
  • |
  • Breite: 129 mm
  • |
  • Dicke: 24 mm
  • 294 gr
978-3-10-397035-7 (9783103970357)
weitere Ausgaben werden ermittelt

Judith Hermann wurde 1970 in Berlin geboren. Ihrem Debüt »Sommerhaus, später« (1998) wurde eine außerordentliche Resonanz zuteil. 2003 folgte der Erzählungsband »Nichts als Gespenster«. Einzelne dieser Geschichten wurden 2007 für das Kino verfilmt. 2009 erschien »Alice«, fünf Erzählungen, die international gefeiert wurden. 2014 veröffentlichte Judith Hermann ihren ersten Roman, »Aller Liebe Anfang«. 2016 folgten die Erzählungen »Lettipark«, die mit dem dänischen Blixen-Preis für Kurzgeschichten ausgezeichnet wurden.

Für ihr Werk wurde Judith Hermann mit zahlreichen Preisen geehrt, darunter dem Kleist-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis. Die Autorin lebt und schreibt in Berlin. Im Frühjahr 2021 erscheint der Roman »Daheim«, der für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert wurde. Literaturpreise:

Blixenprisen 2018 für »Lettipark« Erich-Fried-Preis 2014 Friedrich-Hölderlin-Preis 2009 Kleist-Preis 2001 Hugo-Ball-Förderpreis 1999 Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 1999

Das schönste Buch, das ich seit vielen Monaten gelesen habe. [...] eine große poetische Sinnlichkeit, sie malt mit Worten Landschaftsbilder.
 
>Daheim< ist kein Landflucht-Roman im herkömmlichen Sinne, sondern eine große Geschichte der inneren Einkehr.
 
Judith Hermann schafft etwas Großes mit ihrem Roman, der [...] auch schon als Roman des Jahres gehandelt wird.
 
Judith Hermann schildert all das so, wie man es von ihr kennt, wie man es liebt: ohne Gedöns, unspektakulär und doch bildhaft, lakonisch, ohne Umwege [...].
 
ein Lese-Erlebnis mit Nachdruck, das zum Nachdenken anregt.
 
Hermann zeichnet mit präziser Sprache Landschaften, beschreibt Menschen und das Dazwischensein. Leicht, melancholisch, einfach gut.
 
Diesen Roman, von magischer Melancholie und zugleich hinreißend heiter, getragen von einer wunderbaren, klaren Sprache man mag nicht aus der Hand legen
 
Seit zwanzig Jahren schreibt die Autorin Bücher, mit denen man gerne Urlaub macht oder sich wie im Urlaub fühlt. [...] die Leere wird hier zauberhaft.
 
eine der ungewöhnlichsten Liebesgeschichten [...]. Sehr unwahrscheinlich, sehr unter die Haut gehend, so etwas Gutes habe ich lange nicht mehr gelesen.
 
Hermann erzählt ruhig, klar, aber auch mit großer Sanftheit von ihren Figuren und deren Eigenheiten.
 
Judith Hermann hat diesen leisen, poetischen, unverwechselbaren Sound, der das Schwere leicht und das Leichte schwer macht. Die Sprache schillert vor Schönheit
 
eine absolute Meisterin des Atmosphärischen
 
bei ihr wird es lebendig auf eine ganz kluge Art und Weise
 
Es ist die Energie dieses Suchens, die sich bei der Lektüre auf eine Weise überträgt, dass es guttut.
 
Ganz sicher einer der Romane des Jahres.
 
Judith Hermann [...] macht den schmalen Band zu einem der herausragenden Werke des Bücherfrühlings.
 
Eine unbestimmte Sehnsucht schwebt zwischen Judith Hermanns Zeilen.
 
Auf diese zeitlose Reise der Selbsterfahrung lädt der Roman [...] auf wunderbare Weise ein
 
Judith Hermann schreibt meisterlich über Alleinsein und Ankommen
 
ein Meisterwerk. [...] Für die Autorin [...] beginnt ganz augenscheinlich ein goldenes Zeitalter ihrer Kunst.
 
In Hermanns knappen Personenbeschreibungen steckt mitunter ein völlig unerwarteter Humor. [...] Ein zeitgemäßer Entwicklungsroman.
 
>Daheim« bewahrt seine Geheimnisse und ist gerade dadurch eines der intimsten Bücher dieser Tage.
 
Diese Liebesgeschichte ist so herausragend herb. Vielleicht kann man sagen: von ganz eigener Schönheit, Eindringlichkeit, Konsequenz.
 
Sie ist nicht nur in Einklang mit ihren künstlerischen Mitteln. Sie ist im besten Sinne und in aller Stille und Eleganz auch auf der Höhe der Zeit.
 
Sehr intensiv und sehr beglückend.
 
>Daheim< ist kein Kassiber und doch berührt der Roman durch die freigelegte Innerlichkeit der wunderbaren Erzählstimme. Eine Geschichte, die wie heimlich erzählt wirkt.
 
Ein magisches Werk, das sprachlos macht.
 
Es ist atemberaubend, wie Judith Hermann diesen Zustand zwischen Nahsein und Fremdsein ausbalanciert.
 
Judith Hermann lässt vieles offen. Sie ist immer schon eine Meisterin der Lücken gewesen, des Ungesagten, das macht einen Reiz ihrer Werke aus.
 
Ein Roman über das Hinter-sich-Lassen, das Alleinsein und Neuerfinden.
 
Judith Hermann hat einen ganz leichten, ganz großen Metaroman geschrieben. Er handelt von der Literatur, die erlösen soll und nicht erlöst.
 
Der Roman kommt dabei nicht nur ohne jeden Dorfidyllen-Kitsch aus, sondern ist vor allem mit viel Sinn für Lakonik und trockenen Humor verfasst.
 
Ein Roman wie eine wundervolle Zauberkiste
 
"Daheim" ist ein Meisterwerk.
 
Ein Buch, das ausgezeichnet in die derzeitigen Genderdebatten passt, zugleich aber so zeitlos ist, dass es seinen festen Platz in der Literaturgeschichte haben wird.
 
Ein so schönes, tiefgründiges Buch. Ihr schwebend-hypnotischer Sog-Sound. Ihre Präzisionssprache.
 
Judith Hermanns Bücher sind unbeirrbare Erkundungen der menschlichen Verhältnisse.
 
[Ein] Roman, der lange nachklingt [...].
 
Mühelos fängt Judith Hermann etwas von unserer Zeit ein: den eigentümlichen Zustand des Dazwischen.
 
unaufgeregt banal und doch so bedeutsam - genau so, wie im echten Leben.
 
"Daheim" ist die überzeugende Geschichte eines radikalen Neuanfangs.
 
Da ist dieser Sound, der nur wirkt, als sei er ungefähr und schwebend, der aber in Wahrheit das Ergebnis exakter Prosa ist: Kein Wort zu viel.
 
Judith Hermann hat mit "Daheim" einen souveränen, überzeugenden Roman geschrieben.
 
ein Roman wie ein roter Burgunder, der auf den ersten Schluck ganz unkompliziert ist, aber dann einen unglaublich langen Nachhall am Gaumen hinterlässt [...].
 
Die Sehnsucht, diese große Sehnsucht, die Hermanns Figuren groß und stark und unvergesslich gemacht hatte, die ist immer noch da.
 
"Daheim" ist ein überraschender, stolzer, kaum ausdeutbarer Roman darüber,
wie nah das Daheimsein und das Sichverlieren beieinanderliegen.
 
Zwischen Erinnerung und Alltag entsteht etwas Neues, Prägendes, Widerstandsfähiges.
 
unsere unbedingte Leseempfehlung

Sofort lieferbar

21,00 €
inkl. 7% MwSt.
in den Warenkorb