Die Methodik der "Eingriffsnorm" im modernen Kollisionsrecht

Zugleich ein Beitrag zum Internationalen Öffentlichen Recht und zur Natur des ordre public
 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 12. August 2019
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • XXV, 315 Seiten
978-3-16-158316-2 (ISBN)
 

Adrian Hemler identifiziert die Anwendung von "Eingriffsnormen" als Symptom zahlreicher dogmatischer Unklarheiten im IPR und nutzt deren Untersuchung zur Entwicklung einer modernen Kollisionsrechtsdogmatik. Er stellt fest, dass das Institut der "Eingriffsnorm" den Blick dafür verstellt, dass es auch im Kollisionsrecht einer Fortentwicklung durch ggf. neu zu bildende Spezial-Kollisionsnormen bedarf. Auf dem Weg zu diesem Ergebnis zeigt der Autor auf, dass es keinen methodischen Unterschied zwischen der Anwendung fremden Öffentlichen Rechts und der Anwendung fremden Privatrechts gibt.

Er weist ferner anhand zahlreicher Fallgruppen und Beispiele nach, dass sich die Bildung neuer Kollisionsnormen nach den Maximen herkömmlicher Interessenjurisprudenz abspielt. Abschließend betrachtet er die Methodik des ordre public umfassend, den er abweichend von der herrschenden Meinung weitgehend als deklaratorische Wiedergabe des Prinzips vom Vorrang höherrangiger Rechtssätze versteht

  • Dissertationsschrift
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  • 2019
  • |
  • Universität Konstanz
1. Auflage 2019
  • Deutsch
  • Tübingen
  • |
  • Deutschland
  • Fadenheftung
  • Höhe: 233 mm
  • |
  • Breite: 159 mm
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  • Dicke: 22 mm
  • 530 gr
978-3-16-158316-2 (9783161583162)
weitere Ausgaben werden ermittelt

Adrian Hemler Geboren 1991; Studium der Rechtswissenschaft in Berlin; seit 2018 Rechtsreferendar am LG Baden-Baden (OLG-Bezirk Karlsruhe); 2019 Promotion am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privat- und Verfahrensrecht und Rechtsvergleichung der Universität Konstanz

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