Geburtstag

Wie es kommt, dass wir uns selbst feiern
 
 
Hanser, Carl (Verlag)
  • erschienen am 12. März 2018
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 220 Seiten
978-3-446-25841-9 (ISBN)
 
Als Kinder können wir ihn kaum erwarten, später wird er vielen peinlich: Einmal im Jahr ist Geburtstag, und wir lassen uns von der Familie und den Freunden feiern, auch wenn es sonst keinen Grund zu feiern gibt. Aber wie ist dieses Ritual entstanden, was hat es zu bedeuten? Es brauchte eine Bürokratie, um den Tag der Geburt jedes Untertanen festzuhalten, dazu Bürger, die das Feiern nicht dem Adel überlassen wollten. Heute überbieten sich Amerikas Superreiche mit ausschweifenden Geburtstagspartys, und wem das nicht so liegt, der kann nachzählen, wie viele Glückwünsche er in den sozialen Medien erhalten hat. Eine schräge und vergnügliche Kulturgeschichte - das definitive Geburtstagsgeschenk eben.
  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
  • Pappband
  • Höhe: 211 mm
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  • Breite: 131 mm
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  • Dicke: 25 mm
  • 340 gr
978-3-446-25841-9 (9783446258419)
3446258418 (3446258418)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Stefan Heidenreich, geboren 1965 in Biberach an der Riss, lebt in Berlin und forscht über Kunst, Medien und Ökonomie. Er hat an verschiedenen Universitäten und Akademien unterrichtet, so an der ETH Zürich, der Kunsthochschule in Kassel, der Düsseldorfer Akademie und zuletzt an der Universität Köln. Sein jüngstes Buch ist Geburtstag. Wie es kommt, dass wir uns selbst feiern (2918), davor erschienen: Geld. Für eine non-monetäre Ökonomie (2017), Mehr Geld (2008), Forderungen (2015), Flipflop. Digitale Datenströme und die Kultur des 21. Jahrhunderts (Hanser 2004) und Was verspricht die Kunst? (1998). www.stefanheidenreich.de und auf Twitter: @h8nr8
"Heidenreichs Werk ist selbst wie ein Fest: ein Ereignis, das einen auf leichte und inspirierende Art andere Aspekte des Lebens sehen lässt; bekannte Puzzlesteine, die sich in ein neues Bild fügen und Bemerksenswertes, das man so noch nie gehört hat." Andreas Kreml, Falter; 14.03.18
" 'Geburtstag' ist unbedingt ein großartiges Geburtstagsgeschenk." Brigitte Werneburg, die tageszeitung, 24.04.18
"Die Suche nach Anerkennung wird uns erhalten bleiben, prognostiziert der Autor, und diese Anerkennung finde man am besten unter Freunden. Die Abkehr vom selbstbezüglichen Subjekt werde dem Geburtstagsfest daher nicht schaden. Das kommt nach seiner Rekonstruktion des Geburtstags als Fest des erwachten Subjekts ein wenig überraschend. Ein ideales Geburtstagsgeschenk ist dieses so unterhaltsame wie lehrreiche Buch trotzdem." Manuela Lenzen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.05.18
"Heidenreich zeigt in seiner vergnüglich geschriebenen kulturhistorischen Abhandlung anschaulich: Um den eigenen Geburtstag feiern zu können, reicht geboren zu sein bei weitem nicht aus. Es braucht verschiedene Zutaten, die sich im Laufe der Menschheitsgeschichte erst relativ spät zu einem Ganzen gefügt haben" Daniel Arnet, SonntagBlick Magazin, 27.05.18
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