Vom Verschwinden der Rituale

Eine Topologie der Gegenwart
 
 
Ullstein (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 14. Juni 2019
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
  • |
  • 120 Seiten
978-3-550-05071-8 (ISBN)
 

Was wird aus einer Gesellschaft, die ihre symbolischen Formen verliert - und mit ihnen das Verbindende? Byung-Chul Han macht in seinem neuen Buch deutlich, wie verloren der Einzelne in einer Gesellschaft zunehmender Atomisierung ist und warum wir dringend eine neue Lebensform brauchen.
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Byung-Chul Han, geboren 1959, studierte in Freiburg im Breisgau und in München Philosophie, deutsche Literatur und katholische Theologie. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher, darunter »Müdigkeitsgesellschaft«, »Transparenzgesellschaft« , »Die Errettung des Schönen«, »Psychopolitik« und »Die Austreibung des Anderen«.
'Es wird heute unentwegt moralisiert. Gleichzeitig verroht aber die Gesellschaft. Höflichkeiten verschwinden. Der Kult der Authentizität missachtet sie. Immer seltener werden schöne Umgangsformen. Auch in dieser Hinsicht sind wir feindlich gegenüber Formen. Die Moral schließt offenbar die Verrohung der Gesellschaft nicht aus. Die Moral ist ohne Form. Man könnte sogar sagen: Je moralisierender eine Gesellschaft ist, desto unhöflicher ist sie. Gegen diese formlose Moral ist eine Ethik der schönen Formen zu verteidigen.'

Was wird aus einer Gesellschaft, die ihre symbolischen Formen verliert - und mit ihnen das Verbindende? Byung-Chul Han macht in seinem neuen Buch deutlich, wie verloren der Einzelne in einer Gesellschaft zunehmender Atomisierung ist und warum wir dringend eine neue Lebensform brauchen.

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