Theater der Unterdrückten als Mosaikstück gesellschaftlichen Wandels

Einblicke, Ansichten und Projekte
 
 
Ibidem (Verlag)
  • erschienen im August 2018
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 205 Seiten
978-3-8382-1215-9 (ISBN)
 
Nach dem Workshop war der Zusammenhalt in der Klasse so toll, dass es wieder Spaß gemacht hat, zur Schule zu gehen. Ich konnte dann auch besser lernen.

Tanas, 15 Jahre alt, nach einem dreitägigen Theaterprojekt

mit dem Forumtheater inszene an einer Kölner Schule



Dieser Sammelband gibt einen Einblick in verschiedene Theaterprojekte, in denen mit den Methoden des Theaters der Unterdrückten gearbeitet wird. Die hier versammelten Praktiker*innen zeigen ihre individuellen Wege mit dem Theater der Unterdrückten und wie weitere Theaterrichtungen von Clownerie oder Improvisationstheater über Theater zum Leben und Applied Action Theater bis hin zur Theatertherapie ihre künstlerische und kreative Arbeit bereichern.



Deutlich wird dabei die Relevanz des Ansatzes Augusto Boals für die gesellschaftspolitischen Themen, die unsere Zeit wie keine anderen prägen: Ob soziale Ungleichheitserfahrungen, der individuelle und gesellschaftliche Anteil am Klimawandel oder Debatten rund um Asyl und Menschenrechte - die hier vorgestellten Projekte legen dazu nicht nur wichtige Fragen frei, sondern zeigen exemplarisch, wie die Methoden aus dem Theater der Unterdrückten aktives politisches Hinterfragen und Handeln von Subjekten stärken.



Vervollständigt wird der Sammelband durch einen Praxisteil mit den Lieblingsübungen der Autor*innen als Anregung für die eigene theaterpädagogische Praxis.



Mit Beiträgen von Stephan Antczack, Sophia-Marie Bömer, Jens Clausen, Birgit Fritz, Harald Hahn, Sanjay Kumar, Fritz Letsch, Özge Tomruk, Friderike Wilckens-von Hein
Auflage
  • Deutsch
  • Neue Ausgabe
  • Broschur/Paperback
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  • Klebebindung
  • Höhe: 210 mm
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  • Breite: 148 mm
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  • Dicke: 11 mm
  • 284 gr
978-3-8382-1215-9 (9783838212159)
"Empfehlenswert! Denn: Langjährig aktive Theorie-PraktikerInnen/praktische TheoretikerInnen haben es geschrieben. Ihre Beiträge lassen sich jeweils im Speziellen von Boal leiten, ohne ihm sklavisch zu folgen; denn wichtig ist nicht, einem Lehrer zu folgen, sondern ihm begegnet zu sein."-Prof. Gerd Koch, Zeitschrift für Theaterpädagogik, 2018
 
"Im mittlerweile neunten Sammelband der Reihe 'Berliner Schriften zum Theater der Unterdrückten' wird ein reichhaltiges und vielschichtiges Panorama aktueller Projekte und Personen entworfen, die sich mit den theatralen Methoden und Techniken von Augusto Boal auseinandersetzen bzw. diese fortführen. Anhand von neun Texten formiert sich ein wahrlicher Regenbogen der Innovation, der das lebendige boalsche Erbe an der Schnittstelle zwischen Sozialpädagogik, Theaterpädagogik, Theaterwissenschaft, Empowerment-Projekten und Aktionstheater zu verorten weiß."-Reflay REFLexion & EssAY, 11/2018

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