Die Verinnerlichung Des Göttlichen: Eine Studie Über Den Gottesgeburtszyklus Und Die Armutspredigt Meister Eckharts

Eine Studie über den Gottesgeburtszyklus und die Armutspredigt Meister Eckharts
 
 
Brill (Verlag)
  • erschienen am 23. März 2006
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 232 Seiten
978-90-04-15000-3 (ISBN)
 
This study analyses Meister Eckhart's doctrine on "the eternal birth of God in the soul" in order to draw a comprehensive picture of how it is rooted in the medieval philosophical discussions about the relation between epistemology and ethics.
  • Deutsch
  • Leiden
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  • Niederlande
  • Für Beruf und Forschung
  • laminiert
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  • 568 gr
978-90-04-15000-3 (9789004150003)
9004150005 (9004150005)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Rodrigo Guerizoli, Ph.D. in Philosophy, University of Cologne (2005), lectures in Philosophy at the Federal University of Rio de Janeiro, Brazil. He has published on John Duns Scotus' metaphysics in Portuguese (Edipucrs, 1999).
Vorwort Einleitung 1. Gottliche Transzendenz und menschliche Gluckseligkeit:ein thematischer Aufriss 2. Historische Perspektiven 2.1. Der "Ort" des Bildes Gottes in der Seele: Eckhart liest Augustinus 2.2.Die Unaussprechlichkeit Gottes und der Seele: Eckhart liest Dionysius 3. Zum Verlauf der Arbeit Kapitel I: Der Gottesgeburtszyklus und das Gottesgeburtsmotiv in der Eckhart-Forschung 1. Die Neuorientierung in der Editionspraxis des Predigtwerks Meister Eckharts 2. Der Gottesgeburtszyklus: ein eigenartiges Kapitel der Eckhart-Forschung 3. Die Stellung des Gottesgeburtszyklus in der Eckhart-Forschung 4. Eckharts Lehre von der Gottesgeburt in der Seele: Interpretationsmodelle Kapitel II: Gottesgeburt im Seelenwesen (Pr. 101) 1. Eckharts Absicht im Gottesgeburtszyklus 1.1. Das Thema des Zyklus: die Gottesgeburt in der Seele 1.2. Die Darstellung "mit naturlichen Vernunftgrunden" 2. Gottesgeburt im Seelenwesen: ein Postulat 3. Die Erkenntnis- und die Gluckseligkeitslehre des Gottesgeburtszyklus 3.1. Vorrang der Vernunft und Abwertung der Seelenvermogen 3.2.Scholastische Rekonstruktion zweier Lehrsatze 3.3.Das Vermittelnde (medium) im Erkenntnisvollzug 3.4.Die ethische Begrundung des eckhartschen Seelenwesens 3.5.Das Vermittelnde (medium) im Seelengrund 3.6.Empfangen als Vereinigung: das Vermittelnde (medium) in Gott Kapitel III: Gottesgeburt und menschliches Wirken (Pr. 101) 1. Gottesgeburt und Ausserkraftsetzung des Wirkens 2. Die faktische Ausserkraftsetzung des Erkennens 3. Zwischenergebnis: Zur Rolle des Dionysius und des Augustinus fur die Lehre der Gottesgeburt in der Seele Kapitel IV: Naturliches und ubernaturliches Wissen (Pr. 102) 1. Gottesgeburt und Gottesabbildlehre: ein Exkurs des Textes 2. Unwissen und "ubernaturliches Wissen" 2.1.Die Erkenntnis, die vom Innersten ausgeht 2.2.Das Unwissen und die Vervollkommnung der Seelenvermogen 2.3.Die ubernaturliche Uberformung des Wirkens Kapitel V: Das Unwissen und seine Uberformung durch Gott (Pr. 103) 1. Der Vorrang der "Dunkelheit" vor der "unerkannten Erkenntnis" 2. Die notwendige Erfullung der Empfanglichkeit der Vernunft 3. Die Weise der Gewissheit uber die Gottesgeburt 4. Die Entfernung der Seele von den Kreaturen als Gottesliebe Kapitel VI: Die Uberformung des "naturlichen" Wirkens als Vernunftlehre (Pr. 104) 1. Die Dreiteilung der Vernunft 2. Die Einheit von Empfanglichkeit und Wirksamkeit der Vernunft 3. Begrenztheit und gottlicher Ursprung des Wirkens der Vernunft 4. Abschliessende Bemerkungen uber das praktische Leben 5. Resumee und Uberleitung Kapitel VII: Die Umformung der Gottesgeburtslehre in der Armutspredigt (Pr. 52) 1. Das Nichts-Wollen 2. Das Nichts-Wissen 3. Das Nichts-Haben Schluss 1. Die Uberwindung der Disjunktion "dieses Leben-jenes Leben" als erstes Moment der Verinnerlichung des Gottlichen 2. Die Uberwindung der Disjunktion "Vernunft-Wille" als zweites Moment der Verinnerlichung des Gottlichen 3. Die Uberwindung der Disjunktion "Gott-Mensch" als drittes Moment der Verinnerlichung des Gottlichen Bibliographie 1. Werke und Editionen Meister Eckharts 2. Ubrige Quellen 3. Literatur Namensregister Sachregister
This study analyses Meister Eckhart's doctrine on "the eternal birth of God in the soul" in order to draw a comprehensive picture of how it is rooted in medieval philosophical discussions about the relation between epistemology and ethics. Its source is a hitherto insufficiently examined group of sermons which form the only homiletic cycle in Eckhart's work, the so-called 'Gottesgeburtszyklus' (Prr. 101-104). Through a systematic interpretation of the cycle the study shows in what way Eckhart's motif of the eternal birth as a progressive interiorisation of the divine nature inside the human soul is to be evaluated as an epistemologically justified effort. Finally it is shown how this process finds its radicalization in Eckhart's poverty sermon (Pr. 52).

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