Zell- und Gewebekultur

Allgemeine Grundlagen und spezielle Anwendungen
 
 
Springer Spektrum (Verlag)
  • 7. Auflage
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  • erschienen am 22. März 2013
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • XIII, 354 Seiten
978-3-642-33112-1 (ISBN)
 

Dieses Lehr- und Methodenbuch soll Studierenden und Wissenschaftlern der Biologie, Medizin, Pharmazie oder Biotechnologie sowie technischen Assistenten einen Einblick in die Zell- und Gewebekultur vermitteln. Die leicht nachvollziehbaren "Man-nehme"-Vorschriften machen den praktischen Wert des Buches aus. Exemplarisch werden die wichtigsten Grundoperationen in der tierischen und pflanzlichen Zellkultur behandelt. Der Info-Anhang enthält stöchiometrische Rechenbeispiele, ein Glossar und Lieferfirmen-Adressen.

Gliederung: Grundlagen der Zell- und Gewebekultur - Die Zelle und ihre Umgebung - Routinemethoden zur Handhabung kultivierter Zellen - Spezielle Methoden - Pflanzenzellkultur.

Die 7. Auflage wurde vollständig überarbeitet und erscheint jetzt in farbigem Layout. Neu sind die Kapitel "Authentifizierung humaner Zelllinien mittels DNA-Profiling" und "Serumfreie Zellkultur". Erweitert wurden die Nachweismethoden für Mycoplasmen. Den Autoren ist es wichtig, eine "good cell culture practice" zu propagieren und die Notwendigkeit einer ständigen Qualitätskontrolle bewusst zu machen.

7., überarbeitete und ergänzte Auflage
  • Deutsch
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  • Deutschland
Springer Berlin
  • Upper undergraduate
  • Broschur/Paperback
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  • Klebebindung
  • 124 s/w Abbildungen
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  • 120 farbige Abbildungen
  • Höhe: 284 mm
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  • Breite: 217 mm
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  • Dicke: 27 mm
  • 1059 gr
978-3-642-33112-1 (9783642331121)
10.1007/978-3-642-35997-2
weitere Ausgaben werden ermittelt

Univ.-Prof. Dr. Gerhard Gstraunthaler, geb. 1953 in Landeck/Tirol. 1972-1979 Studium der Mikrobiologie und Biochemie an der Universität Innsbruck. 1987 Habilitation für Physiologie mit bes. Berücksichtigung der Zellphysiologie, 1994 Titularprofessor am Institut für Physiologie der Medizinischen Universität Innsbruck. 1984/85 Forschungsaufenthalte an den National Institutes of Health, Bethesda, Md. und 1995 an der Colorado State University. Externer Lektor am Institut für Mikrobiologie der Universität Innsbruck und an der Fachhochschule Management Center Innsbruck (MCI). Spezialgebiete: Zellphysiologie, epitheliale Zell- und Gewebekultur, Nierenbiochemie, Ersatzmethoden zu Tierversuchen.

Prof. Dr. Toni Lindl, Studium der Chemie und Biologie an der TH München und an der Universität Freiburg. Univ.-Assistent an der Univ. Konstanz und an der Universität Bonn. 1981 Gründung des privaten Institutes für angewandte Zellkultur in München (BMFT- u. BMBW-Projekte, Zellkulturgrundkurse). 1990 Berufung an die Fachhochschule Weihenstephan, 1995 Forschungsaufenthalt am Mass. Inst. f. Technology, Cambridge, Mass., USA.

I Allgemeine Grundlagen der Zell- und Gewebekultur.- 1 Das Zellkulturlabor Räumliche und apparative Voraussetzungen.- 2 Steriltechnik - Kontaminationen.- 3 Sicherheit in der Zellkultur.- II Die Zelle und ihre Umgebung.- 4 Zellbiologische Grundlagen der Zell- und Gewebekultur.- 5 Kulturgefäße und ihre Behandlung.- 6 Zellkulturmedien.- 7 Serumfreie Zellkultur.- 8 Physiologische Zellkulturparameter.- 9 Reinstwasser für Zell- und Gewebekulturen.- III Routinemethoden zur allgemeinen Handhabung kultivierter Zellen.-10 Mediumwechsel und Fütterungszyklen.- 11 Subkultivierung/Passagieren.- 12 Bestimmung allgemeiner Wachstumsparameter.- 13 Einfrieren, Lagerung und Versand von Zellen.- 14 Qualitätskontrolle und Cell Banking.- 15 Standardisierung in der Zellkultur (Good Cell Culture Practice).- IV Spezielle Methoden und Anwendungen.- 16 Allgemeine Aspekte der Primärkultur.- 17 Spezielle Primärkulturen.- 18 Kultivierung spezieller Zelllinien.- 19 Spezielle zellbiologische Methoden in der Zellkultur.- 20 Organkulturen.- 21 Stammzellen und Tissue Engineering.- 22 Zellkultur im großen Maßstab, Automatisierung.- V Pflanzenzellkultur.- 23 Pflanzenzell- und Gewebekultur.- Glossar (Kleines Zell- und Gewebekulturlexikon).- Anhang.- Lieferfirmen und Hersteller.

Insgesamt eine sehr schöne Neuauflage eines altbewährten Lehr- und Methodenbuches, das sich als ein kompaktes, wissensvermittelndes und anleitendes Nachschlagewerk sehr empfehlen lässt!

Pharmakon, Nr. 4 2013

Alles in allem ein sehr gutes Handbuch über Zell- und Gewebekultur, das man immer wieder gerne zur Hand nimmt um darin zu lesen und das in keinem Labor fehlen sollte.

In jeder Hinsicht ein nützliches Werk: für Studenten, die anfangen, sich über Mögliches, Machbares und konkrete Protokolle für die ersten Schritte im Bereich der Zellbiologie zu informieren, aber auch für den erfahrenen Experimentator in den Bereichen der Zell- und Gewebekultur, der Einzelheiten und Protokolle nachschlagen und auffrischen möchte. Ein Must-Have für jedes zell- und infektionsbiologische Labor und dafür eine uneingeschränkte Bereicherung.

Dieses Lehr- und Methodenbuch soll Studenten der Biologie, Medizin, Pharmazie oder Biotechnologie wie auch Wissenschaftlern und technischen Assistenten einen umfassenden Einblick in die Zell- und Gewebekultur vermitteln. Die theoretischen Grundlagen wurden verstärkt herausgearbeitet und relevante Gesetzesvorschriften aktualisiert. Praktische Tipps und Tricks in einer labor- und leserfreundlichen Aufmachung dienen dazu, die tägliche Routine im Zellkulturlabor zu erleichtern.

Es sind vor allem die leicht nachvollziehbaren "Man-nehme"-Vorschriften, die den praktischen Wert des Buches ausmachen und zu weiterführenden experimentellen Ansätzen anregen. Exemplarisch werden die wichtigsten Grundoperationen in der Zellkultur behandelt, sodass sich auch Anfänger bei der Kultivierung tierischer und pflanzlicher Zellen gut mithilfe des Buches einarbeiten und informieren können. Der Info-Anhang enthält stöchiometrische Rechenbeispiele, ein hilfreiches Glossar, weiterführende Literaturhinweise und Adressen von Lieferfirmen mit Internetadressen.

Die 7. Auflage wurde vollständig überarbeitet, erweitert und neu illustriert. Das Buch erscheint nunmehr in völlig neuem Layout in Farbe. Beibehalten wurde die bewährte Grundstruktur dieses Labor-"Klassikers", welche in 6 Überkapiteln zusammengefasst ist:

Allgemeine Grundlagen der Zell- und Gewebekultur

Die Zelle und ihre Umgebung

Routinemethoden zur allgemeinen Handhabung kultivierter Zellen

Spezielle Methoden und Anwendungen

Pflanzenzellkultur

Glossar und Anhang

Die umfangreichen Literaturhinweise am Ende eines jeden Kapitels wurden auf den letzten Stand gebracht. Neu hinzugekommen zu den Abschnitten über "Qualitätskontrolle in der Zell- und Gewebekultur" und "Standardisierung von Zellkulturen" sind die Kapitel "Authentifizierung humaner Zelllinien mittels DNA-Profiling" und "Serumfreie Zellkultur". Erweitert und aktualisiert wurden auch die Nachweismethoden für Mycoplasmen. Bis heute stellen Kreuzkontaminationen, falsch identifizierte Zelllinien und Verunreinigungen mit Mycoplasmen die größten Herausforderungen in der modernen Zell- und Gewebekultur dar. Den Autoren ist es deshalb wichtig, eine "good cell culture practice" zu propagieren und die Notwendigkeit einer ständigen Qualitätskontrolle und eines einhergehenden Qualitätsmanagements bewusst zu machen.



Über die Autoren:

Univ.-Prof. Dr. Gerhard Gstraunthaler, geb. 1953 in Landeck/Tirol. 1972-1979 Studium der Mikrobiologie und Biochemie an der Universität Innsbruck. 1987 Habilitation für Physiologie mit bes. Berücksichtigung der Zellphysiologie, 1994 Titularprofessor am Institut für Physiologie der Medizinischen Universität Innsbruck. 1984/85 Forschungsaufenthalte an den National Institutes of Health, Bethesda, Md. und 1995 an der Colorado State University. Externer Lektor am Institut für Mikrobiologie der Universität Innsbruck und an der Fachhochschule Management Center Innsbruck (MCI). Spezialgebiete: Zellphysiologie, epitheliale Zell- und Gewebekultur, Nierenbiochemie, Ersatzmethoden zu Tierversuchen.

Prof. Dr. Toni Lindl, Studium der Chemie und Biologie an der TH München und an der Universität Freiburg. Univ.-Assistent an der Univ. Konstanz und an der Universität Bonn. 1981 Gründung des privaten Instituts für angewandte Zellkultur in München (BMFT- u. BMBW-Projekte, Zellkulturgrundkurse). 1990 Berufung an die Fachhochschule Weihenstephan, 1995 Forschungsaufenthalt am Massachusetts Institute of Technology (MIT), Cambridge, Mass., USA.

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