Die Schand-Luise

Der Skandal um Queen Victorias verstoßene Schwiegermutter
 
 
wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) (Verlag)
  • erschienen im Februar 2019
 
  • Buch
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  • Hardcover
  • |
  • 286 Seiten
978-3-8062-3889-1 (ISBN)
 
Eine unglückliche Ehe, skandalträchtige Affären, die Verbannung vom Hof ihres Gemahls Ernst von Sachsen-Coburg prägten ihren Lebensweg. Gebrandmarkt als "Schand-Luise", geriet Luise von Sachsen-Coburg-Saalfeld, die Schwiegermutter von Queen Victoria, nach ihrem frühen Tod schnell in Vergessenheit.
Ulrike Grunewald beleuchtet das Leben dieser Frau und verbindet ihre Geschichte mit dem Aufstieg des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha von einem unbedeutenden Miniaturfürstentum zu einer der mächtigsten Dynastien des 19. Jahrhunderts. Als Luises Sohn Albert an der Seite von Queen Victoria in England reüssiert, kämpft er mit dem Erbe seiner Mutter - es gibt Gerüchte, dass Albert ein uneheliches Kind der lebenslustigen Luise war. Das Buch erhellt nicht nur eine bislang unerforschte Biografie, sondern gibt auch Einblick in die gesellschaftlichen Konventionen und Zwänge des frühen 19. Jahrhunderts, über die sich Luise vielfach hinwegsetzte.
  • Deutsch
  • Darmstadt
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  • Deutschland
  • mit Schutzumschlag (bedruckt)
  • 12 s/w Abbildungen
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  • 20 schwarz-weiße Abbildungen
  • Höhe: 218 mm
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  • Breite: 149 mm
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  • Dicke: 30 mm
  • 485 gr
978-3-8062-3889-1 (9783806238891)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Ulrike Grunewald, geb. 1958, ist Redakteurin und Regisseurin in der ZDF-Redaktion Zeitgeschehen. Als ZDF-Moderatorin und -Reporterin arbeitete sie für das heute-journal und das Mittagsmagazin. 1987 begleitete sie Diana und Charles auf ihrer Deutschlandreise. Es folgten große TV-Dokumentationen, die sie als Autorin oder Redakteurin mitgestaltete, wie z. B. »Wir von drüben«, »Fall Deutschland«, »Die Königskinder«, »Die Windsors« und »Die Wölfe« (ausgezeichnet mit dem International Emmy 2009). Zu verschiedenen TV-Produktionen hat Ulrike Grunewald begleitende populäre Biografien veröffentlicht. 2012 wurde sie mit einer Arbeit über Luise von Sachsen-Coburg-Saalfeld promoviert.

Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
1. Totenrast in Pfeffelbach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
2. Die Brillanten drücken sehr! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
3. Geschaffen, um geliebt zu werden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
4. Die schöne Griechin und andere Probleme . . . . . . . . . . . . . . . . 73
5. Vermählt das Wahre, Gute mit dem Schönen! . . . . . . . . . . . . . . 91
6. Glieder einer Kette . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115
7. Das Coburger Kartenhaus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140
8. Luise - Prinzessin der Herzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164
9. Das Affenweibchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182
10. Die Abderiten - Wenn Frösche das Volk verdrängen . . . . . . . 209
11. Und am Ende: Paris . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 233
Epilog . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 257
Über dieses Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 264
Anhang
Anmerkungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 267
Literaturverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 279
Bildnachweis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287
»Eine kurzweilige Lektüre mit Tiefgang und viel Gefühl für brisante Details« G-Geschichte

»Eine unterhaltsame, spannende und mit Zeitsprüngen geschickt komponierte Erzählung.« Neue Presse

»Es ist mehr als ein willkommenes Skandalstück zum Jubeljahr, das Grunewald jetzt veröffentlicht hat.« (Meininger Tageblatt)

»Ulrike Grunewald schildert das Geschehen immer wieder in plastischen Szenen und erlaubt sich da auch Phantasie.« (Coburger Tageblatt)

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