Homöopathie neu gedacht

Was Patienten wirklich hilft
 
 
Springer (Verlag)
  • 2. Auflage
  • |
  • erschienen im Dezember 2017
 
  • Buch
  • |
  • Kombi-Artikel
  • |
  • XXI, 224 Seiten
978-3-662-55548-4 (ISBN)
 

Der Versuch eines Brückenschlags

Dieses viel diskutierte Buch hat die Debatte um die Homöopathie neu belebt. Die nun vorliegende Taschenbuchausgabe, in der auch die Erfahrungen der Autorin nach der Erstveröffentlichung Niederschlag gefunden haben, wird unentbehrlich bleiben für die weitere Diskussion.

Die Homöopathie ist über 200 Jahre alt und erfährt auch heute noch einen ungebrochenen Zustrom. Viele Patienten und Therapeuten schwören auf die "alternative Heilmethode", die mittlerweile auch von vielen Krankenkassen erstattet wird. Kritikern erscheint dies völlig unverständlich - ist für sie doch längst klar, dass die Homöopathie hoffnungslos unwissenschaftlich ist und allenfalls einen Placebo-Effekt zu bieten hat.

Die Positionen von Befürwortern und Gegnern scheinen dabei ebenso unverrückbar wie unvereinbar. Das Buch beantwortet spannende Fragen: Was bleibt in einer Medizin des 21. Jahrhunderts übrig von dem Gedankengebäude der Homöopathie? Wie wirkt sie wirklich? Welche der ursprünglichen Theorien können wir auch heute noch guten Gewissens anwenden und zum Nutzen von Patienten und Gesundheitssystem einsetzen? Wo aber hat die Homöopathie Grenzen und muss in der Tat kritisch betrachtet und bewertet werden?

Die Autorin hat sich über Jahre mit den Kritikpunkten auseinandergesetzt, nimmt aber gleichzeitig auch die Wünsche und Sorgen der Patienten ernst, die sich in der konventionellen Medizin oft nur unzureichend versorgt fühlen. Ihr Buch versucht einen (überfälligen) Brückenschlag zwischen zwei traditionell verfeindeten Lagern.

Die Autorin

Natalie Grams ist Ärztin, Autorin und Leiterin des Informations-Netzwerks Homöopathie. Ihr Buch und ihre kritische Einschätzung der Homöopathie haben ihr zahlreiche Interviews beschert und ein neues Nachdenken über diese Heilmethode befördert.

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Die Ärztin Dr. med. Natalie Grams, Jahrgang 1978, führte eine erfolgreiche homöopathische Privatpraxis in Heidelberg. Im Laufe ihrer Tätigkeit kamen ihr als Naturwissenschaftlerin jedoch Zweifel darüber, wie die Homöopathie auch heute noch guten Gewissens angewendet werden kann. Ihr Medizinstudium hat Grams in München begonnen und in Heidelberg beendet, wo sie seither mit ihrem Mann und drei Kindern lebt. Sie ist heute Leiterin des kritischen Informationsnetzwerks Homöopathie (INH) und Kommunikationsmanagerin der GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften).

Vorwort.- 1. Wie und auf welcher Grundlage behandelt die Homöopathie?- 2. Wovon ist die Rede, wenn wir von Homöopathie sprechen?- Gibt es die Homöopathie?- Samuel Hahnemann, Begründer der Homöopathie.- In welcher Zeit entstand die Homöopathie?- Die homöopathische Methode - was ist anders?- Die homöopathischen Repertorien und die Materia medica.- Die homöopathische Anamnese.- Die homöopathischen Medikamente (Potenzierung).- Die homöopathische Diagnose, das Prinzip Ähnlichkeit und die homöopathische Arzneimittel-Prüfung.- Die Empfindungsmethode in der Homöopathie.- 3. Ist die Homöopathie Teil der heutigen Medizin?- Wozu brauchen wir die Wissenschaft überhaupt?- Zur persönlichen Situation: Im Konflikt mit der Naturwissenschaft.- Geistartige Energie und fehlender Wirkstoff - das Problem der potenzierten Medikamente in der Homöopathie.- Der problematische Begriff Lebenskraft.- Die homöopathische Arzneimittelprüfung.- Ist die Homöopathie Medizin?- 4. Warum wenden sich Patienten der Homöopathie zu?- Das therapeutische Setting der Homöopathie.- Das homöopathische Krankheitsbild.- Homöopathische Medikamente und der Placebo-Effekt.- Was kann die Homöopathie, was die Medizin nicht kann?- 5. Was bleibt übrig von der Homöopathie im 21. Jahrhundert?- Welche Bereiche der Homöopathie sind zu verwerfen?- Welche Bereiche der Homöopathie sind zu überdenken?- Warum sollten wir über diese Punkte noch einmal nachdenken?- ... und wie können wir mit der Naturwissenschaft Stellung dazu beziehen?- Die Homöopathie als Patient - ein Beispiel zum Schluss.- Was nun? Ein Fazit.- Glossar.- Quellen und Literatur.

Der Versuch eines Brückenschlags


Dieses viel diskutierte Buch hat die Debatte um die Homöopathie neu belebt. Die Taschenbuchausgabe, in der auch die Erfahrungen der Autorin nach der Erstveröffentlichung Niederschlag gefunden haben, wird unentbehrlich bleiben für die weitere Diskussion.

Die Homöopathie ist über 200 Jahre alt und erfährt auch heute noch einen ungebrochenen Zustrom. Viele Patienten und Therapeuten schwören auf die "alternative Heilmethode", die mittlerweile auch von vielen Krankenkassen erstattet wird. Kritikern erscheint dies völlig unverständlich - ist für sie doch längst klar, dass die Homöopathie hoffnungslos unwissenschaftlich ist und allenfalls einen Placebo-Effekt zu bieten hat.

Die Positionen von Befürwortern und Gegnern scheinen dabei ebenso unverrückbar wie unvereinbar. Das Buch beantwortet spannende Fragen: Was bleibt in einer Medizin des 21. Jahrhunderts übrig von dem Gedankengebäude der Homöopathie? Wie wirkt sie wirklich? Welche der ursprünglichen Theorien können wir auch heute noch guten Gewissens anwenden und zum Nutzen von Patienten und Gesundheitssystem einsetzen? Wo aber hat die Homöopathie Grenzen und muss in der Tat kritisch betrachtet und bewertet werden?

Die Autorin hat sich über Jahre mit den Kritikpunkten auseinandergesetzt, nimmt aber gleichzeitig auch die Wünsche und Sorgen ihrer Patienten ernst, die sich in der konventionellen Medizin oft nur unzureichend versorgt fühlen. Ihr Buch versucht einen (überfälligen) Brückenschlag zwischen zwei traditionell verfeindeten Lagern.

Die Autorin

Natalie Grams ist Ärztin, Autorin und Leiterin des Informations-Netzwerks Homöopathie. Ihr Buch und ihre kritische Einschätzung der Homöopathie haben ihr zahlreiche Interviews beschert und ein neues Nachdenken über diese Heilmethode befördert.
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