Krankheit im Labor

Robert Koch und die medizinische Bakteriologie
 
 
Wallstein (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen im Oktober 2005
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 376 Seiten
978-3-89244-922-5 (ISBN)
 
Im späten 19. Jahrhundert verlieh die medizinische Bakteriologie den Infektionskrankheiten ein neues, noch heute vertrautes Gesicht: Seit dieser Zeit ist bekannt, daß sie durch Bakterien, Viren usw. verursacht werden. Formuliert wurde diese Auffassung von Forschern einer der ersten laborexperimentellen Disziplinen der Medizin, der medizinischen Bakteriologie. Der Mediziner Robert Koch (1843-1910) war der dominierende Vertreter dieses Faches. Im Reagenzglas oder im Tierexperiment entwickelte er die grundlegenden Untersuchungstechniken und identifizierte die Erreger von Krankheiten wie der Tuberkulose und der Cholera.
Christoph Gradmann geht der Biographie Robert Kochs nach und schildert die Entstehung der Disziplin als spannungsreiche Geschichte. Zur Sprache kommen die Beziehung zwischen Medizin und Botanik ab 1850 und damit die Frühgeschichte der medizinischen Bakteriologie, Robert Kochs bahnbrechende Forschungen zur Tuberkulose, die Beziehung zwischen der Labordisziplin Bakteriologie und der klinischen Medizin und die ausgeprägte Passion Robert Kochs für Forschungsreisen in ferne Länder.
  • Deutsch
  • 16
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  • 16 s/w Abbildungen
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  • 16 schwarz-weiße Abbildungen
  • Höhe: 225 mm
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  • Breite: 142 mm
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  • Dicke: 30 mm
  • 554 gr
978-3-89244-922-5 (9783892449225)
3892449228 (3892449228)
Mit ihrer Sympathie für die großen Menschheitsträume wie mit dem ihr eigenen Hang zur unerbittlichen Desillusionierung menschlicher Schicksale erzählt Claire Goll in den Romanen »Arsenik« (1932) und »Eine Deutsche in Paris« (1925) von Liebe, Verlust, Eifersucht, Erniedrigung und von Mord als Verzweiflungstat.
Christoph Gradmann, geb. 1960, studierte Geschichte und Germanistik. Nach der Promotion über ein kulturgeschichtliches Thema kam er 1992 zur Medizingeschichte. Zur Zeit ist er Hochschuldozent am Institut für Geschichte der Medizin der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Publikationen u.a.: »>Historische Belletristik<. Populäre historische Biographien in der Weimarer Republik« (1993); »Ärztelexikon. Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert« (hg. zus. mit Wolfgang U. Eckart, 1995); »Strategien der Kausalität. Konzepte der Krankheits-verursachung im 19. und 20. Jahrhundert« (hg. zus. mit Thomas Schlich, 1998).
'Au total, 'Krankheit im Labor' est une oeuvre très riche et complexe, avec une qualité de narration captivante. Ce livre intègre bien de la diversité des perspectives sur la biographie et l'oeuvre de Robert Koch avec de nouvelles méthodes d'histoire des sciences, dont le résultat est une analyse historique claire et bien documentée.'(Frank Stahnisch, Gesnerus 64 2007)'Gradmann gelingt eine beeindruckende Darstellung von Robert Kochs Wirken und Werk im Kontext der damaligen Wissenschaftskultur. Er zeigt, dass die Forschungspraxis und der damit verbundene Erfolg immer ein Prozess ist, der durch die Vielschichtigkeit der Entdeckungen und durch das Wirken verschiedener Forscher geprägt ist.' (Anna-Karina Jakovljevic, Neue Politische Literatur Jg. 54, 2009)'Die Stärke des Buches liegt im mehrdimensionalen differenzierten Bild, das Gradmann von Koch, seinem Arbeitsstil und seinem Beitrag zur Entwicklung der Bakteriologie als Paradefach laborbasierter Medizin zeichnet.'(Silvia Berger, NTM, Zeitschrift für Geschichte der Wissenschaften, Technik und Medizin, Mai 2008) '[.] ein interessantes und anschaulich geschriebenes Buch, das trotz des wissenschaftlich sehr hohen Anspruchs überwiegend gut lesbar ist. Es bietet nicht nur einen sehr guten Überblick über die Entwicklung der medizinischen Bakteriologie, sondern verschafft dem Leser auch eine Vorstellung davon, wie neue wissenschaftliche Disziplinen in der Geschichte entstanden sind.'(Christine Westerhaus, Deutschlandradio Kultur, 14.09.2005)

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