verdiperspektiven 3/2018

 
 
Königshausen & Neumann (Verlag)
  • erscheint ca. im Juni 2020
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
  • |
  • 250 Seiten
978-3-8260-6621-4 (ISBN)
 
Neue Perspektiven auf das Werk Giuseppe Verdis und seine Person sind überfällig. Über wenige herausragende Komponisten der Musikgeschichte sind so viele Pauschalurteile und Halbwahrheiten im Umlauf. Immer noch wissen wir viel zu wenig über einen der erfolgreichsten Komponisten der Musikgeschichte, über dessen Kompositionstechniken, über dessen weitgehend im Dunkeln liegende frühe Biographie, über die zeitgenössische Rezeption seiner Opern und vieles andere mehr. Es gab also gute Gründe dafür, im Jahr 2016 mit verdiperspektiven ein Forum für neueste Forschungen, die Diskussion über einschlägige Neuerscheinungen und den internationalen Austausch über neue Entwicklungen in der Wahrnehmung (nicht nur) italienischer Oper des 19. Jahrhunderts zur Verfügung zu stellen. Dabei zielt die Zeitschrift nicht nur auf Fragen, die das Werk des Komponisten Verdi aufwirft, sondern auch auf die vielfältigen Kontexte des europäischen Musiktheaters im 19. Jahrhundert, dessen Verankerung in älteren Traditionen und dessen Einflüsse auf die Musik der folgenden Jahrhunderte. Als "peer-reviewed journal" versammelt die neue Zeitschrift Beiträge von herausragender wissenschaftlicher Qualität. Neben der ,klassischen' Form des Aufsatzes werden auch im 2. Jahrgang unter der Rubrik Dokumente schwer zugängliche oder bislang unbeachtete Quellen aus Verdis Zeit in kommentierter Form vorgestellt. Ein besonderes Anliegen ist überdies eine möglichst umfassende Berücksichtigung der Neuerscheinungen. Fundierte Rezensionen internationaler Autoren besprechen diesmal insgesamt 29 Publikationen aus den Jahren 2015 und 2016.
  • Deutsch
  • Würzburg
  • |
  • Deutschland
  • Höhe: 235 mm
  • |
  • Breite: 155 mm
978-3-8260-6621-4 (9783826066214)
Der Herausgeber Anselm Gerhard, ordentlicher Professor für Musikwissenschaft an der Universität Bern. anselm.gerhard@musik.unibe.ch Die Redaktorin Vincenzina C. Ottomano, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Musikwissenschaft der Universität Bern. vincenzina.ottomano@musik.unibe.ch
A. Gerhard / V. C. Ottomano: Vorbemerkung - V. C. Ottomano / A. Gerhard: Premessa - Aufsätze - Essays - Saggi - E. Voss: Oberto ante portas. Zur Verdi-Rezeption in Frankreich und Belgien im 19. Jahrhundert - G. Tocchini: Melodramma, storiografia, paleoturismo. Le stanze dei Due Foscari e il mito della Venezia "tenebrosa" - A. Körner: "Che il pubblico non venga defraudato degli spettacoli ad esso promessi": New Sources on the Venetian Premiere of La traviata and Austria's Imperial Administration in 1853 - L. Püschel: Dietro Aroldo: rimandi intertestuali nella riscrittura del libretto di Stiffelio - A. Gerhard: "L'incroyable prédominance des vers alexandrins": Don Carlos und die Poetik der klassischen französischen Tragödie - Dokumente - Documents - Documenti - C. Ricci: Un'ora con Giuseppe Verdi - A. Gerhard: Ein Kunsthistoriker trifft Verdi im Thermalbad - Rezensionen - Reviews - Recensioni.

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