Die Person im Internationalen Privatrecht

Liber Amicorum Erik Jayme
 
 
Mohr Siebeck (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 25. April 2019
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • X, 235 Seiten
978-3-16-156693-6 (ISBN)
 

Das Europäische Kollisionsrecht wendet sich verstärkt Bereichen zu, welche die private und persönliche Sphäre des Menschen im Kern berühren: dem Ehe- und Familienrecht, verschiedenen statusrechtlichen Fragen sowie dem Erbrecht. Hier sind die kollisionsrechtlichen Interessenkonflikte wegen des persönlichen Einschlags anderer Art als beispielsweise im Recht der vertraglichen und außervertraglichen Schuldverhältnisse. Dem europarechtlichen Zugriff auf das Familien- und Erbrecht tritt ein zweites, hochaktuelles Rechtsphänomen an die Seite: der Schutz der Person in einer globalisierten, vom Informationsaustausch geprägten Welt. Der Band ist aus einer Potsdamer Tagung zu Ehren von Erik Jayme hervorgegangen, mit dessen wissenschaftlichem Werk das Thema eng verknüpft ist. Behandelt werden Autonomiekonzepte, aber auch Methodenfragen sowie vergleichende und historische Grundlagen, ferner der Ausgleich individueller und überindividueller Interessen im Internationalen Privatrecht.

  • Deutsch
  • Tübingen
  • |
  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • Gewebe-Einband
  • Höhe: 236 mm
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  • Breite: 163 mm
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  • Dicke: 22 mm
  • 504 gr
978-3-16-156693-6 (9783161566936)
weitere Ausgaben werden ermittelt

Herausgeber:

Martin Gebauer ist Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und Richter am Oberlandesgericht Stuttgart

Heinz-Peter Mansel ist Direktor des Instituts für internationales und ausländisches Privatrecht der Universität zu Köln

Götz Schulze ist Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Europäisches Privatrecht, Internationales Privat- und Verfahrensrecht und Rechtsvergleichung an der Universität Potsdam und Richter am Oberlandesgericht Brandenburg

Mit Beiträgen von:

Yannick Diehl, Martin Gebauer, Christian Kohler, Heinz-Peter Mansel, Carl Friedrich Nordmeier, Gerte Reichelt, Tobias Schmiegel, Götz Schulze, Henry Stieglmeier, Marc-Philippe Weller, Matthias Weller

Inhaltsübersicht

I. Wandlungen des Personalstatuts und neue Autonomiekonzepte
Christian Kohler: Anmerkungen zur Parteiautonomie im internationalen Familien- und Erbrecht – Heinz-Peter Mansel: Methoden des internationalen Privatrechts – Personalstatut: Verweisung und Anerkennung – Yannick Diehl: Diskussionsbericht

II. Methoden des Internationalen Privatrechts und Schutz der Person
Marc-Philippe Weller: Die Datumtheorie. Die »personne plurielle« der Postmoderne als Herausforderung des binären IPR – Tobias Schmiegel: Diskussionsbericht

III. Historische und vergleichende Perspektiven
Martin Gebauer: Der Fremde im Internationalen Privatrecht des neunzehnten Jahrhunderts - Carl Friedrich Nordmeier: Zur lusitanischen Rechtsfamilie – Malte Ising: Diskussionsbericht

IV. Der Ausgleich individueller und überindividueller Interessen im Internationalen Privatrecht
Matthias Weller: Das »Freie Geleit« für internationale Kunstleihgaben – Gerte Reichelt: Theophil von Hansen und kulturelle Identität. Zugleich ein Beitrag zu den Wurzeln des IPR im 19. Jahrhundert – Götz Schulze: Individuelle und überindividuelle Interessen im IPR – Henry Stieglmeier: Diskussionsbericht


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