Unsere unendlichen Tage

Roman
 
 
Piper (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 29. Juli 2021
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
  • |
  • 320 Seiten
978-3-492-05828-5 (ISBN)
 

Was, wenn die Welt hinter dem nächsten Berg endet?

Peggy Hillcoat ist acht Jahre alt, als ihr Vater James mit ihr zu einer langen Reise aufbricht. Was als Abenteuerurlaub beginnt, entpuppt sich nach einem gewaltigen Unwetter als ihre einzige Chance. Denn der Rest der Welt ist untergegangen, erzählt ihr Vater. Zum Glück hat er sich in der Londoner Prepper-Szene auf das finstere Ende vorbereitet. So gelingt es den beiden, sich zu einer Hütte im Bayerischen Wald durchzuschlagen. Neun Jahre lang werden sie hier der stolzen, launischen Natur trotzen. Sie werden Kaninchen und Eichhörnchen fangen und im Winter Hunger leiden, weil James besessen war von der Idee, ein stummes Klavier zu bauen. Wenn Peggy singend darauf spielt, wird die Welt wieder unendlich weit.
Licht und Finsternis liegen eng beieinander in dieser düster schimmernden Fabel. Und so hat Peggys Überleben einen fürchterlichen Preis.

»Fuller beschwört die Schönheit der Natur herauf, aber auch ihre Brutalität.« Independent

»Fesselnd vom ersten Satz an . Fuller schreibt mit einer melodischen Schlichtheit, die Anmut inmitten des Terrors findet.« The Sunday Times


»Diese vertrackte Geschichte lässt einen nicht los.« Stylist

weitere Ausgaben werden ermittelt

Claire Fuller, 1967 in Oxfordshire geboren, kam erst mit vierzig Jahren zum Schreiben. Ihr Debütroman »Unsere unendlichen Tage« wurde auf Anhieb mit dem Desmond Elliott Prize ausgezeichnet und in elf Sprachen übersetzt. Nach »Eine englische Ehe« und »Bittere Orangen« erscheint er nun auch auf Deutsch.

»>Unsere unendlichen Tage< ist ein Buch, das unter die Haut geht. Es erzählt von einer jungen Frau, die sich als viel stärker erweist, als ihr anfänglich jemand zugetraut hätte. Es lotet die Grenzen des Eltern-Kind-Verhältnisses aus in ruhigem Tempo, aber bis zum bitteren Ende. Nicht zuletzt bietet es eine faszinierende Perspektive auf das Wunder der menschlichen Psyche, die selbst dann, wenn sie gestört ist, die Macht hat Leben zu retten.«
 
»>Unsere unendlichen Tage< ist ein ebenso originelles wie aufwühlendes Debüt. Claire Fuller thematisiert unseren Drang nach Freiheit und Unabhängigkeit und räumt zugleich mit romantischen Vorstellungen vom Aussteiger-Leben auf. Ein aktueller und bewegender Roman, der nachdenklich stimmt.«
 
»Keine leichte, aber sehr packend erzählte Geschichte«
 
»Seinen Sog entwickelt der Roman über die verstörende Natur; Kulisse für eine vater-Tochter-Beziehung, die sich von wunderlich zu bedrohlich wandelt.«
 
»Teils Coming-of-Age-Story, teils Kriminalroman und grausige Fabel ist Claire Fullers Buch damit ein Pageturner, der sich perfekt als Herbstlektüre eignet.«
 
»Dieser Roman ist vielschichtig und packend, voller Abgründe und Irrsinn.«
 
»Eine zunächst heiter-abenteuerliche, zunehmend aber beängstigend düstere Robinsonade, die nicht von ungefähr an Marlen Haushofers >Die Wand< erinnert. Eine Dystopie, bei der einem auch Cormac McCarthys >Die Straße< in den Sinn kommt. Eine Parabel, die den Leser sofort gefangen nimmt.«
 
»Das Debüt >Unsere unendlichen Tage< der Engländerin Claire Fuller hat eine melancholische, kühle und ein bisschen distanzierte Sprache, die einen sofort gefangen nimmt.«
 
»Claire Fullers brillanter Erstling >Unsere unendlichen Tage< gehört zu den ganz seltenen, besonderen Romanen. In seiner Stille, im Unausgesprochenen, in Streiflichtern liegt seine besondere Sprengkraft, sein Schrecken - ein Solitär, vielleicht zu vergleichen mit Scott Bradfields >Die Leute, die sie vorübergehen sahen<. Sehr zu empfehlen. Und natürlich bekommt >Unsere unendlichen Tage< unser Prädikat, den Musenkuss. Unser Buch des Monats.«
 
»Ein beunruhigender Thriller, in dem die Paranoia die Herrschaft übernimmt.«
 
»Atemlos liest man die Geschichte eines Mädchens, das von seinem Vater in ein erbarmungsloses Abenteuer gezwungen wird.«
 
»Wie nah Schönheit und Schrecken beieinanderliegen können, ist selten so eindringlich beschrieben worden wie von Claire Fuller in ihrem hochgelobten Debüt.«
 
»Der Roman >Unsere unendlichen Tage< ist fantastisch, düster und von eindringlicher Tiefe. Unbedingt empfehlenswert!«
 
»Claire Fullers Geschichte nimmt langsam Fahrt auf, wird dann aber Seite um Seite verstörender. Bemerkenswerterweise bleibt Fuller bei ihrer leisen, stark beschreibenden Sprache, was die Lektüre nur noch beklemmender macht.«

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