Working Class

Warum wir Arbeit brauchen, von der wir leben können
 
 
Berlin Verlag
  • 4. Auflage
  • |
  • erschienen am 1. März 2021
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
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  • 320 Seiten
978-3-8270-1426-9 (ISBN)
 

"Ihr werdet es einmal schlechter haben!"

Die Generation nach den Babyboomern ist die erste nach dem Zweiten Weltkrieg, die ihre Eltern mehrheitlich nicht wirtschaftlich übertreffen wird. Obwohl die Wirtschaft ein Jahrzehnt lang wuchs, besitzt die Mehrheit in diesem Land kaum Kapital, kein Vermögen. Doch sich Wohlstand aus eigener Kraft zu erarbeiten ist schwieriger geworden, insbesondere für die, die heute unter 45 sind. Die Hälfte von ihnen fürchtet, im Alter arm zu sein.

Was sind die Ursachen für diesen großen gesellschaftlichen Umbruch, wann fing es an? Julia Friedrichs spricht mit Wissenschaftlern, Experten und Politikern. Vor allem aber begleitet sie Menschen, die dachten, dass Arbeit sie durchs Leben trägt, die reinigen, unterrichten, Tag für Tag ins Büro gehen und merken, dass es doch nicht reicht. Sie sind die ungehörte Hälfte des Landes. Dieses Buch erzählt ihre Geschichte.

4. Auflage
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • mit Schutzumschlag
  • Höhe: 22 cm
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  • Breite: 13.8 cm
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  • Dicke: 3.2 cm
  • 488 gr
978-3-8270-1426-9 (9783827014269)
weitere Ausgaben werden ermittelt

Julia Friedrichs, 1979 im westlichen Münsterland geboren, studierte Journalistik in Dortmund und Brüssel. Seitdem arbeitet sie als Autorin von Reportagen und Dokumentationen für den WDR und das ZDF sowie das Redaktionsteam der Bild- und Tonfabrik "docupy" und schreibt für die ZEIT. Sie hat mehrere hochgelobte Bücher verfasst, u. a. die Sachbuch-Bestseller "Gestatten: Elite", "Ideale" und zuletzt im Berlin Verlag "Wir Erben".

Für ihre Arbeit erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, wie den Axel-Springer-Preis für junge Journalisten, den Nachwuchspreis des Deutsch-Französischen Journalistenpreises, den Dr.-Georg-Schreiber-Medienpreis sowie 2019 den Grimme-Preis. Julia Friedrichs lebt mit ihrer Familie in Berlin.

"Friedrichs gelingt es, ein mit Zahlen und Fakten gesättigtes Buch verständlich zu gestalten, indem sie reportagehafte Passagen, Interviews und Analysen verknüpft."

"Friedrichs analysiert präzise, nah an den Menschen dran, frei von Polemik oder Sozialkitsch."

"Sehr angenehm geschrieben, persönlich und trotzdem sehr reich an Fakten."

"Menschennah, aber kitschfrei, präzise und durch Daten, Fakten und Analysen von Ökonomen gestützt, erzählt Friedrichs vom wachsenden Reichtum weniger auf Kosten vieler, wie und seit wann Kapital Arbeit schlägt."

"Die Journalistin schildert den Alltag ihrer Protagonisten einfühlsam, aber niemals unkritisch, und beschreibt Situationen und Orte mit treffenden Sprachbildern. So macht sie die trockene Statistik anschaulich."

"Lesenswertes Buch"

"Ein wirklich beeindruckendes Buch"

"Die Journalistin Julia Friedrichs seziert die deutsche Arbeitswelt im Stil von George Packer."

"Julia Friedrichs ist parteiisch und engagiert, aber nicht polemisch oder billig idealisierend. Deshalb ist sie eine exzellente Anwältin der 'Working Class'."

"Sehr anschaulich"

"Wie sich der nüchtern dargebotene statistische Befund im Leben dieser unteren Hälfte Tag für Tag auswirkt, das hat die vielfach preisgekrönte Journalistin Julia Friedrichs in ihrem Buch >Working Class< höchst eindrucksvoll herausgearbeitet."

"Julia Friedrichs hat mit 'Working Class' ein wichtiges gesellschafts- und arbeitsmarktpolitisches Buch vorgelegt, das ohne Einschränkung lesenswert ist."

"Ein bewegendes und ungemein wichtiges Buch"

"Es entsteht das starke Gefühl, dass das so nicht richtig sein kann, dass das nicht sein darf, was hier beschrieben wird. Ist es aber und Julia Friedrichs hat es eindrucksvoll porträtiert."

"Friedrichs hat keine abstrakte Analyse zusammengestellt; sie hat die Lebensrealität ausgewählter Personen lange begleitet und geht ins Detail - mit entlarvend bitteren Ergebnissen."

"Der Reportage-Teil des Buches ist stark und eindrücklich."

"Es ist dieses Auseinanderdriften von Menschen mit Kapital und denen ohne, die dramatischer werdende Ungleichheit in diesem Land, die Julia Friedrichs in 'Working Class' präzise und eindrücklich herausarbeitet."

"Wer die Unbehaustheit und die Verwundungen der heutigen arbeitenden Klassen verstehen will, auch die Respektlosigkeiten, denen die Protagonisten ausgesetzt sind, sollte dieses Buch lesen."

"Lesenswertes Buch."

"Mit dieser spannenden Mischung aus Sozialreportagen und Hintergrundberichten bietet Julia Friedrichs eine sehr aktuelle Bestandsaufnahme der Arbeitswelt in Deutschland."

"Zur Lektüre empfohlen"

"Die Geschichten berühren und sind aufrüttelnd erzählt."

"Durchaus ein Lesetipp für den kommenden 1. Mai, dem Tag der Arbeit."

"Friedrichs zeigt in ihrem Buch an etlichen Beispielen und sehr anschaulich auf die wunden Punkte unserer Gesellschaft. Mir ist in diesem Buch sehr deutlich geworden, warum manchen Menschen der Aufstieg gelingt und andere keine Chance haben."

"Sie erzählt aus der Ich-Perspektive, mit persönlichem Touch, angereichert mit Kommentaren und Anekdoten."

"Ein notwendiger Beitrag zur Diskussion in dieser Zeit."

"Ich reagiere durchaus emotional und auch aufgewühlt auf dieses Buch, aber das erreicht sie, indem sie eigentlich sehr nüchtern und äußerst sachlich argumentiert."

"Herausgekommen ist nicht nur das eindrückliche Porträt einer neuen Arbeiterklasse, die sich überhaupt erst als solche zu verstehen lernen muss. Es ist auch die Geschichte einer Generation, die es als erste in der Nachkriegszeit nicht besser haben wird als ihre Eltern.«

"Arbeiterinnen, Angestellte, Freiberufler - die Angehörigen der neuen >Working Class< - Julia Friedrichs erzählt menschennah und doch präzise ihre persönliche Geschichte, die es unbedingt verdient, gehört zu werden."

"Julia Friedrichs ist schonungslos offen und arbeitet gründlich und fundiert. Sie ist eine begnadete Vollblut-Journalistin mit dem Gespür für gesellschaftliche Entwicklungen. Dieses hat mir die Augen geöffnet, auch wenn ich manchmal schwer an diesen Erkenntnissen zu knabbern habe."

"Es ist ein Buch, das aufrüttelt und das endlich die in den Mittelpunkt stellt, die zum Reichtum des Landes zwar beitragen, davon aber kaum profitieren."

"Dass Friedrichs die Problematik an konkreten Fällen festmacht und ihnen über einen längeren Zeitraum folgt, macht sie greifbar, leichter einzuordnen; es ist keine komplizierte Lektüre."

"Wie immer hat Friedrichs solide und empathisch recherchiert. Sie hat Wertschätzung über für jene, die ihr Zeit widmen und Geschichten erzählen, damit sie ihre Bücher schreiben kann."

"Wir finden, dass es unbedingt an der Zeit ist, sich diese Geschichten anzuhören."

"Ein brandaktuelles Buch"


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