Neuer illustrierter Führer durch Memel und Umgegend

 
 
SaxoniaBuch (Verlag)
  • erscheint ca. am 15. Februar 2020
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 136 Seiten
978-3-95770-670-6 (ISBN)
 
Memel erstarkte wirtschaftlich, bis es von 1629 bis 1635 durch den Vertrag von Altmark unter schwedische Verwaltung geriet. Im Schwedisch-Brandenburgischen Krieg nahmen 1678 die Schweden Memel ein und brannten es nieder. Von diesem Schlag erholte sich die Stadt nur langsam. Im Siebenjährigen Krieg war Memel von 1758 bis 1762 von russischen Truppen besetzt. Danach folgte eine Zeit der wirtschaftlichen Erholung, bedingt durch einen Ausbau der Holzwirtschaft für den Schiffbau. Als während des Preußisch-Französischen Krieges König Friedrich Wilhelm III. in den äußersten Osten Preußens flüchten musste, hatte er Memel von Januar 1807 bis Januar 1808 zu seiner Residenz gemacht. Das Oktoberedikt, das zum Kern der preußischen Reformen wurde, erging von Memel aus. Mit dem Luisengymnasium Memel verfügte die Stadt seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts über ein Gymnasium; es war aus der im 16. Jahrhundert gegründeten Großen Stadtschule hervorgegangen, deren Schüler auch Simon Dach gewesen war. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts verfügten die in Memel niedergelassenen Reeder über 97 Handelsschiffe. Ein weiterer wirtschaftlicher Aufschwung, auch infolge der Blockade Russlands im Krimkrieg, wurde 1854 von einem Großfeuer, das weite Teile der Stadt vernichtete, nur kurzzeitig unterbrochen. 1871 wurde Memel, wie ganz Preußen, Teil des Deutschen Kaiserreichs. Im Ersten Weltkrieg besetzte die Kaiserlich Russische Armee 1915 kurzzeitig die Stadt. (Wiki)
Der Reiseführer ist mit 19 S/W Abbildungen illustriert.

Nachdruck der historischen Originalausgabe aus dem Jahre 1898.
  • Deutsch
illustriert mit 19 S/W Abbildungen
978-3-95770-670-6 (9783957706706)

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