Die Würde des Menschen im Recht

Eine gemeinsame Methode für die verschiedenen Traditionen in der EU mit Folgen für Welthandelsrecht, Klimaschutz und Asyl
 
 
Shaker (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 19. März 2019
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 331 Seiten
978-3-8440-6563-3 (ISBN)
 
Die EU hat im Rahmen der Asylrechtsprüfung einen anderen Verfolgungsbegriff als die deutschen Gerichte im Rahmen der Prüfung von Art. 16a GG. Deutschland interpretiert den Begriff des subsidiären Schutzes anders als die anderen Mitgliedstaaten. Dies führte 2015 zu einer Einreiseentscheidung, die die anderen Mitgliedstaaten nur begrenzt nachvollziehen konnten. Ein EU-Standard für diese Begriffe ist aber möglich. Diese und weitere praktische Aussagen zur Berücksichtigung des Klimaschutzes oder von Arbeitsrechtsstandards im Welthandelsrecht sind möglich, weil das EU-Recht in seinem Anwendungsbereich über eine Methode verfügt, zu der hin jede Rechtsmethode eines Mitgliedstaats weiterentwickelt werden kann. In einer Zeit der Bedrängnis für die EU ist das Buch ein Wegweiser für das Handeln der EU in einer Staatengemeinschaft mit sehr unterschiedlichen Rechtsmethoden (case-law, Ableitungen, Diskursmethode). Für die aktuellen Herausforderungen (Flüchtlingskrise, Rechtsstaatsverständnis, internationaler Handel), aber auch für die heimische Methodendiskussion der Juristen enthält es wichtige neue Hinweise und Forschungsergebnisse.
Stephan Freiberg wurde 1990 mit einer Arbeit zum Einstellungsanspruch an der Universität Göttingen promoviert. Er hat Bücher zum EU-Recht und zum Welthandelsrecht in Deutschland und in Polen veröffentlicht.
  • Deutsch
  • Aachen
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  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • Klebebindung
  • Höhe: 21 cm
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  • Breite: 14.8 cm
  • 497 gr
978-3-8440-6563-3 (9783844065633)
Schweitzer Klassifikation
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