Formosa

 
 
Löcker Verlag
  • erschienen im Dezember 2017
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 299 Seiten
978-3-85409-864-5 (ISBN)
 
"Ein verlorenes Leben" ist eine berührende und kluge Erzählung, die im Nagaland (nordöstliches Indien) während der ­unruhigen Jahre der Unabhängigkeitsbewegung angesiedelt ist. Der hartnäckige, unerbittliche, widerspenstige Roko wirkt auf seine Freundin Nime so verführerisch, wie es der ­Nationalismus für viele Naga ist. Frauen wie Nime müssen ihr Leben lang für Männer wie Roko warten. Das Ergebnis ist ein ständiges Zuwarten, das wenig Erfreuliches zu bieten hat. In diesm Roman von Easterine Kire wird alles in Schwebe ­gehalten, außer die Opfer und die Schmerzen, die im Namen einer größeren Zukunft eingefordert werden. Die Autorin braucht nur ein paar Szenen und Gesprächsfetzen niederzuschreiben und schon enthüllt und enträtselt sich, was es heißt, in politisch schwierigen Zeiten zu leben. Easterine Kire beschreibt Naga-Leben mit bewundernswerter Genauigkeit.
  • Deutsch
  • Höhe: 205 mm
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  • Breite: 126 mm
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  • Dicke: 22 mm
  • 335 gr
978-3-85409-864-5 (9783854098645)
Luisa Futoransky, 1939 in Buenos Aires als Tochter und Enkelin einer osteuropäisch-jüdischen Immigrantenfamilie geboren. Sie studierte Jura sowie Musikwissenschaft und Opernregie in ­Argentinien. 1976 wurde sie eingeladen, in Tokio Italienische Oper zu lehren. Dies ermöglichte ihr einerseits, der zu jener Zeit in ­Argentinien herrschenden Militärdiktatur zu entgehen, war aber auch der Beginn ihres lebenslangen Exils. Die Autorin hat zahlreiche Gedichtbände, Romane, Erzählungen und Essays veröffentlicht, die ins Französische, Englische und Deutsche sowie ins Hebräische, Portugiesische und Japanische übersetzt worden sind.

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