Als der Himmel noch nicht benannt war

 
 
S. Fischer (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen im März 2019
 
  • Buch
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  • Hardcover
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  • 96 Seiten
978-3-10-397220-7 (ISBN)
 
Ein Schriftsteller geht durch eine alte Bibliothek. Er will mehr wissen über die Anfänge des Menschen, über seinen Eintritt in die Welt und die Zeit. Wie war sein Weg von den frühen Höhlenmalereien bis zu den ersten Schriftzeichen? Wann entstanden die ersten Geschichten und aus den Geschichten die Erinnerung und aus der Erinnerung die Vergangenheit? Und wie sahen die ersten Städte aus, wie das fünftausend Jahre alte Uruk, das schon Bibliotheken aus Tontafeln kannte? Dieter Fortes Buch steht am Ende eines lebenslangen Nachdenkens über den Menschen. Wo kommt er her? Was macht ihn aus? Was kann er wirklich über die Welt wissen? Es ist eine bewegende Beschwörung der Sprache, unserer größten Errungenschaft. Wenn wir sie verlieren, verlieren wir die Welt.
1. Auflage
  • Deutsch
  • Deutschland
  • Höhe: 195 mm
  • |
  • Breite: 121 mm
  • |
  • Dicke: 15 mm
  • 176 gr
978-3-10-397220-7 (9783103972207)
weitere Ausgaben werden ermittelt

Dieter Forte, 1935 in Düsseldorf geboren, gestorben 2019 in Basel. Seine hoch gerühmten Romane »Das Muster«, »Tagundnachtgleiche« (ursprünglich »Der Junge mit den blutigen Schuhen«), »In der Erinnerung« und »Auf der anderen Seite der Welt« bilden die »Tetralogie der Erinnerung«. Als Theaterautor gelang Forte mit »Martin Luther & Thomas Münzer oder Die Einführung der Buchhaltung« ein Welterfolg, dem weitere Dramen, erfolgreiche Fernsehspiele und preisgekrönte Hörspiele folgten. Zuletzt erschien »Als der Himmel noch nicht benannt war«. Über seine Arbeit gibt Auskunft der Materialienband »Es ist schon ein eigenartiges Schreiben …«, herausgegeben von Jürgen Hosemann. Literaturpreise: In Auswahl: 2005 Niederrheinischer Literaturpreis 2005 Johann-Jakob-Christoph von Grimmelshausen-Preis 2004 Hans-Erich-Nossack-Preis 2003 Ehrengabe der Heinrich-Heine-Gesellschaft Düsseldorf 1999 Bremer Literaturpreis 1992 Basler Literaturpreis Stipendien der Kulturstiftung Nordrhein-Westfalen und des Deutschen Literaturfonds Darmstadt 1980 Fernsehspiel des Monats Oktober (für: Der Aufstieg) 1980 Hörspiel des Monats Juli (für: Sprachspiel)

Dieter Forte bittet zur Entdeckungsreise.Seiner Sprache, seinem Weg folgt man gern.
 
Die Sprache, als Hüterin eines grossen Schatzes, erfährt hier eine doppelte und berührende Hommage.
 
Dieter Forte war ein grandioser Erzähler.
 
Ein schmaler Band. Aber einer, den man mehrmals liest, so gewichtig ist er.
 
Äußerlich schmal, inhaltlich überreich [.] Dieter Forte fügt sich souverän, gelehrt und vergnüglich in die Reihe der bedeutenden Bibliothekserzählungen der jüngeren Literatur ein
 
ein kleines, ein einzigartiges Buch, geschrieben in einer Sprache, die einen hebt, aufhebt, und die einen mitnimmt auf eine große Entdeckungsreise.
 
ein kleines, ein einzigartiges Buch, geschrieben in einer Sprache, die einen hebt, aufhebt, und die einen mitnimmt auf eine große Entdeckungsreise.
 
Wie aus wenigen Buchstaben und Zahlen die wundersamsten Universen entstehen: Das erzählt uns dieses schöne, von Demut und Hingabe geprägte Werk.

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