Diversität historisch

Repräsentationen und Praktiken gesellschaftlicher Differenzierung im Wandel
 
 
transcript Verlag
  • 1. Auflage
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  • erschienen im Oktober 2018
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 236 Seiten
978-3-8376-4401-2 (ISBN)
 
In dem Begriff »Diversität« spiegeln sich einige der zentralen gesellschaftspolitischen Konflikte unserer Zeit wider. Verhandelt werden in diesem Kontext etwa Fragen von Integration, Chancengleichheit und Multikulturalismus. Historische Perspektiven spielen in solchen Debatten bislang jedoch kaum eine Rolle. Es entsteht so der Eindruck, Konflikte um Diversität seien ein exklusives Merkmal einer zunehmend vielfältigen Moderne.
Die Beiträge dieses interdisziplinären Bandes widmen sich daher dezidiert den historischen Repräsentationen und Praktiken sozialer Differenzierung und bieten vielfältige Anregungen, die Debatten über Konzepte wie Intersektionalität, Differenz und Diversität um historische Herangehensweisen zu ergänzen.
  • Deutsch
  • Bielefeld
  • |
  • Deutschland
transcript
  • Für Beruf und Forschung
  • Klebebindung
1 SW-Abbildung, 2 Farbabbildungen
  • Höhe: 22.5 cm
  • |
  • Breite: 14.8 cm
  • 378 gr
978-3-8376-4401-2 (9783837644012)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Moritz Florin ist akademischer Rat auf Zeit am Lehrstuhl für Geschichte Osteuropas an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Er promovierte mit einer Arbeit zur sowjetischen Moderne in Zentralasien und forscht u.a. zur Geschichte von Populärkulturen sowie ethnischer und religiöser Vielfalt im Russischen Reich und der Sowjetunion.
Victoria Gutsche ist akademische Rätin auf Zeit am Department Germanistik und Komparatistik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Die Literaturwissenschaftlerin promovierte mit einer Arbeit zu Konstruktionen des Jüdischen in der Frühen Neuzeit. Sie beschäftigt sich neben der deutsch-jüdischen Literatur und der Literatur der Frühen Neuzeit mit literaturtheoretischen Fragestellungen sowie mit weiblicher Autorschaft im 18. Jahrhundert.
Natalie Krentz ist akademische Rätin auf Zeit am Lehrstuhl für Geschichte der Frühen Neuzeit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Als Historikerin forscht und lehrt sie zur Reformationsgeschichte, zu Ritualen in der vormodernen Stadt und zur Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit. Ihre mit dem Dissertationspreis der Staedtler-Stiftung ausgezeichnete Arbeit über die frühe Reformation aus ritualgeschichtlicher Perspektive erschien 2014 unter dem Titel 'Ritualwandel und Deutungshoheit. Die Frühe Reformation in der Residenzstadt Wittenberg (1500-1533)'.
»Die Annahme, dass Diversität nicht historisch sei, entkräftet der Band mühelos und zeigt ein großes Potential der vorgestellten Analysekategorie für die Geschichtswissenschaft auf.«
Tatjana Niemsch, www.sehepunkte.de, 21/2 (2021)

»Dem Band ist etwas Ungewöhnliches gelungen: Wie üblich versammelt er natürlich Spezialforschungen zu ganz unterschiedlichen historischen Themen. Beim Lesen ertappt man sich aber immer wieder dabei, dass man Probleme der Gegenwart neu bewertet, etwa in Bezug auf die kommerzielle Logik von Diversität, die bislang noch zu wenig beachtet wurde.«
Matthias Bähr, H-Soz-u-Kult, 30.04.2019

Besprochen in:
IDA-NRW, 4 (2018)
DHIVA, Sommer 2020, Ulrich Brömmlimg

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