Julia, laß das!

Arno Schmidts Zettelkasten zu Julia, oder die Gemälde
 
 
Suhrkamp (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 26. September 2021
 
  • Buch
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  • Softcover
  • |
  • 120 Seiten
978-3-518-80480-3 (ISBN)
 
»Ich ziehe mich nunmehr in andere Bereiche zurück - hoffentlich gelingts noch einmal - wenn's wird, wird's ebbes Kurioses werden«, teilte Arno Schmidt seinem Lektor Ernst Krawehl mit, als er die Niederschrift des Romans Julia, oder die Gemälde begann. Nach dem Tod des Autors am 3. Juni 1979 blieb ein Fragment zurück - und ein Zettelkasten mit 13 339 Notizzetteln zum Roman.
Wie wäre das Buch weitergegangen, was lässt sich aus den Zetteln schließen? Susanne Fischer hat das gesamte Material erkundet und zeigt, wie der Autor mit seinen Notizen arbeitete. Sie präsentiert Hunderte von Beispielen aus allen Themenbereichen des geplanten Romans. Witzige Sentenzen im typischen Schmidt-Ton finden sich ebenso darunter wie Befremdliches und Rätselhaftes. Vor allem überrascht die Dominanz der Sexualität in den Notizen, obwohl es doch über Sex dort auch heißt: »je mehr ich darüber nachdenke, je weniger sagt es mir zu« (Zettel 8 081).
Ergänzt wird der Band mit dokumentarischen Bildern von Arno Schmidts Arbeitsplatz, die unmittelbar nach seinem Tod aufgenommen wurden.
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • Klappenbroschur
  • Höhe: 239 mm
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  • Breite: 171 mm
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  • Dicke: 15 mm
  • 506 gr
978-3-518-80480-3 (9783518804803)
Susanne Fischer, 1960 in Hamburg geboren, Journalistin und Schriftstellerin, arbeitet als Geschäftsführerin der Arno Schmidt Stiftung. Sie ist u.a. Mitherausgeberin der Bargfelder Ausgabe der Werke Arno Schmidts und Herausgeberin der Tagebücher von Schmidts Ehefrau Alice. 2013 wurde sie mit dem Ben-Witter-Preis ausgezeichnet. Susanne Fischer lebt in einem kleinen Dorf bei Celle.

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