Kulturübersetzung als interaktive Praxis

Die frühe deutsche Ethnologie im Amazonasgebiet (1884-1914)
 
 
transcript Verlag
  • 1. Auflage
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  • erscheint ca. im Oktober 2020
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 340 Seiten
978-3-8376-5258-1 (ISBN)
 
Zwischen der kulturellen Praxis ethnographischer Repräsentation und der postkolonialen Metapher einer Aushandlung mit »dem Anderen« vermittelt das stark theoretisierte Konzept der Kulturübersetzung - doch wie lässt sich dies empirisch fassen? Anhand deutscher Ethnographien im Amazonasgebiet um 1900 identifiziert Johanna Fernández Castro in ihrer translations- und kulturwissenschaftlichen Analyse Praktiken der Wissensproduktion, der Sprachvermittlung und der materiell-kulturellen Aneignung als konstitutive Elemente der Kulturübersetzung. Die aktive Rolle lokaler Akteur*innen, die sich am Prozess der Wissensproduktion über ihre eigene Kultur im Kontext extrem asymmetrischer Beziehungen beteiligten, untermauert den interaktiven Charakter dieser Übersetzungspraxis.
  • Deutsch
  • Bielefeld
  • |
  • Deutschland
transcript
  • Für Beruf und Forschung
Klebebindung, 24 SW-Abbildungen, 14 Farbabbildungen
  • Höhe: 22.5 cm
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  • Breite: 14.8 cm
  • 528 gr
978-3-8376-5258-1 (9783837652581)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Johanna Fernández Castro, geb. 1982, lehrt Kulturwissenschaft Lateinamerikas und Spanisch im Arbeitsbereich Spanische und Portugiesische Kultur- und Translationswissenschaft (SPKT) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sie promovierte mit einem Stipendium des International Graduate Center for the Study of Culture (GCSC) an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Translation und Wissensproduktion über außereuropäische Kulturen, lateinamerikanische Kulturtheorien und Wissenschaftsgeschichte.

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