Romeo oder Julia

Roman
 
 
Piper (Verlag)
  • erschienen am 11. Januar 2019
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
  • |
  • 266 Seiten
978-3-492-31412-1 (ISBN)
 
Kurt Prinzhorn ist zu einem Schriftstellertreffen nach Innsbruck eingeladen, wo ihm Merkwürdiges widerfährt: Jemand muss während seiner Abwesenheit ein ausgiebiges Schaumbad in der Wanne seines Hotelzimmers genommen und dort bewusst Spuren hinterlassen haben. Die Chipkartenschließanlage der Tür zeigt jedoch kein fremdes Eindringen an. Als nächstes verschwindet der Schlüsselbund des zunehmend ratlosen Autors. Während einer Moskau-Reise wenige Tage später kommt es zu neuen Unerklärlichkeiten, und auch in Madrid, wo Prinzhorn einer früheren Geliebten wiederbegegnet, reißt die Kette seltsamer Geschehnisse nicht ab - bis ihm durch Zufall das Puzzle der Erinnerung zu einem Bild zusammenfällt, das ihn weit in die eigene Biographie zurückführt. Am nächsten Morgen klingelt die Polizei an der Tür seiner Berliner Wohnung, denn unter dem Fenster von Prinzhorns Zimmer in Madrid wurde eine tote Frau gefunden.
  • Deutsch
  • München
  • |
  • Deutschland
  • Höhe: 185 mm
  • |
  • Breite: 118 mm
  • |
  • Dicke: 27 mm
  • 251 gr
978-3-492-31412-1 (9783492314121)
weitere Ausgaben werden ermittelt

Gerhard Falkner, geboren 1951, zählt zu den bedeutendsten Dichtern der Gegenwart. Er veröffentlichte zahlreiche Lyrikbände, u.a. »Hölderlin Reparatur«, für den er 2009 den Peter-Huchel-Preis erhielt, und zuletzt »Ignatien« (2014). Für seine Novelle »Bruno« wurde ihm 2008 der Kranichsteiner Literaturpreis verliehen. Nach Aufenthalten in der Villa Massimo/Casa Baldi und der Akademie Schloss Solitude war er 2013 der erste Fellow für Literatur in der neugegründeten Kulturakademie Tarabya in Istanbul und 2014 Stipendiat in der Villa Aurora in Los Angeles. Seine Romane »Apollokalypse« (2016) und »Romeo oder Julia« (2017) standen auf der Long- bzw. Shortlist des Deutschen Buchpreises und wurden von der Kritik gefeiert. Gerhard Falkner lebt in Berlin und Bayern.

Bio 2: für Übersetzungen:

Gerhard Falkner, einer der vielseitigsten und wichtigsten zeitgenössischen Autoren Deutschlands, übersetzt seit vielen Jahren gemeinsam mit der freischaffenden Künstlerin Nora Matocza aus dem Englischen, u.a. Werke von Anne Michaels, Tom Drury und Mark Z. Danielewski.

»Ein moderner Schauerroman, der vor Anspielungen und Zitaten aus Literatur, Film, Musik und anderen kulturellen Bereichen nur so strotzt. >Romeo oder Julia< ist ein hervorragend komponierter Roman, stilistisch, wie von Falkner gewohnt, in bester Qualität geschrieben, der sich höchst unterhaltsam als Literaturbetriebsfarce liest.«, soundsandbooks.com, 25.11.2017
 
»Gerhard Falkner ist ein brillanter Stilist.«, MDR Kultur "Ungers Bücher", 19.11.2017
 
»Eine literarische Besonderheit. >Romeo oder Julia< ist inhaltlich einzigartig und gehört daher zum Aufregendsten, was in diesem Herbst im deutschsprachigen Raum erschienen ist.«, SRF 2, 30.10.2017
 
»Falkners Ton ist schlicht, und schlicht unwiderstehlich. Einprägsame Ortsprofile, ein bedachter aber stetig beschleunigender Erzählrhythmus, feine Ironie und der organische Einsatz von Symbolen und Metaphern machen die Lektüre zu einem außerordentlichen Genuss.«, etc-magazin.com, 21.10.2017
 
»Falkners Kunst besteht darin, wie ein guter Popmusiker die Simplizität der narrativen Form mit Raffinesse zu nutzen, um mittels erzählerischer Abschweifung, Namedropping, kunsthistorischer Exkursionen (...) eine zweite Ebene der Ideen und ihrer Geschichten einzuziehen.«, taz, 07.10.2017
 
»Ein unterhaltsames Versteckspiel.«, Kölner Stadt-Anzeiger, 06.10.2017
 
»>Romeo oder Julia< ist nicht nur Literaturbetriebssatire, Liebesroman mit umgekehrten Vorzeichen, Krimi mit Schauerelementen, sondern auch ein moderner Gesellschaftsroman. Und vor allem sehr lustig.«, Neue Osnabrücker Zeitung, 05.10.2017
 
»Gerhard Falkners Roman >Romeo oder Julia< ist ein virtuoses Spiel um Eros und Tod, Wahn und ein wenig Kunst.«, NZZ (CH), 03.10.2017
 
»Ein von Anspielungen und Motiven dicht durchwobener Roman, der als Mischung aus spannendem Kriminalstück und launiger Literaturbetriebsfarce daherkommt.«, Die ZEIT, 28.09.2017
 
»In Falkners Roman erkennen die Kritiker ein Referenzsystem, das nicht nur auf die Literatur und Philosophie des 19. Jahrhunderts verweist, sondern auch auf den Film, die Kunst und die Popkultur des 20. Jahrhunderts.«, Deutschlandfunk "Büchermarkt", 27.09.2017
 
»(.) Ziemlich gut zu lesen, aber kein leichtes und noch weniger ein seichtes Buch. Dafür sorgen allein schon die kaum zählbaren Verweise und Anspielungen auf Literatur- und Filmgeschichte. >Romeo oder Julia< ist einfach ein sehr guter Roman.«, KulturMagazin
 
»Falkner ist ein detailverliebter Beobachter. Er schreibt nicht nur geschliffene Sätze, sondern ebenso geschliffen ungehobelte, ja, vulgäre Dialoge. Und er lotet voller Sarkasmus die psychischen Abgründe seines narzisstischen Protagonisten aus.«, Emotion

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