Zwei Flaneure in Berlin

Auf den Spuren von Franz Hessel und Walter Benjamin
 
 
Verlag für Berlin-Brandenburg
  • erschienen im November 2019
 
  • Buch
  • |
  • 120 Seiten
978-3-947215-30-0 (ISBN)
 
"Es kamen die Berliner Jahre, in denen der beste Teil meiner Freundschaft mit Hessel sichin vielen Gesprächen aus dem Passagenprojekt nährte", schrieb Walter Benjamin 1935 an Theodor W. Adorno über Franz Hessel. Der Philosoph Benjamin lernte den Rowohlt-Lektor Hessel 1923 kennen, woraus eine lebenslange Freundschaft entstand. Hessel gab
die Zeitschrift Vers und Prosa heraus, in der Benjamin Übertragungen von Baudelaire-Gedichten veröffentlichte, beide übersetzten gemeinsam Prousts À la recherche du temps perdu. Neben dem Interesse an französischer Literatur verband beide auch die "Flanerie". Ausgehend vom früheren Joachimsthalschen Gymnasium in der heutigen Bundesallee, werden
in dem Band 'spazierend' einige für die beiden Flaneure biografisch bedeutsame Orte erkundet. So rekonstruiert der Autor ihr Leben im "Industriegebiet der Intelligenz", dem urbanen Raum im Berliner Westen, in dem ein Großteil der Berliner Literatur- und Künstlerszene wohnte und arbeitete. Es waren die wenigen Jahre, in denen die Kultur in Berlin blühte, bevor der Machtantritt der Nationalsozialisten für einen Großteil der Berliner Literaten, Intellektuellen und Künstler Verfolgung und Exil oder Tod bedeutete.
  • Deutsch
  • Deutschland
  • Höhe: 203 mm
  • |
  • Breite: 128 mm
  • |
  • Dicke: 12 mm
  • 160 gr
978-3-947215-30-0 (9783947215300)
Gerd-Rüdiger Erdmann, geb. 1958, studierte nach dem Abitur Soziologie an den Universitäten Hannover und Hamburg, woran sich ein Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover anschloss. 1993 Promotion zu einem medizin-soziologischen Thema. Nach der Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Medizinischen Hochschule Hannover freiberufliche Tätigkeit als Psychiater und Psychotherapeut. Er lebt in Hannover.

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