Ungleichheitskonflikte in Europa

Jenseits von Klasse und Nation
 
 
Springer VS (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen am 1. November 2018
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 280 Seiten
978-3-658-22244-4 (ISBN)
 
¿Im Fokus des Bandes stehen die Beziehungen zwischen Ungleichheitskonflikten und Europäisierungsprozessen. Wie und wann tragen Ungleichheitskonflikte zum Wandel europäischer Ordnungen bei? Inwieweit werden sie durch europäische Rechtsetzung, Staatstätigkeit oder ökonomische Regelungen produziert? Die Autorinnen und Autoren untersuchen in ihren Beiträgen nicht nur die Transformationen nationaler Ungleichheitsstrukturen und die Entstehung neuer, spezifisch europäischer Ungleichheiten. Vor allem gehen sie auch den Veränderungen der Situationsdeutungen und Problemwahrnehmungen in Bezug auf soziale Ungleichheiten im Kontext der Europäisierung nach. Damit zielen die Beiträge sowohl auf eine konfliktphänomenologische Erweiterung der Europasoziologie als auch auf eine konflikttheoretische Ergänzung historisch-soziologischer Europaforschung.
1. Aufl. 2019
  • Deutsch
  • Wiesbaden
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  • Deutschland
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
  • Broschur/Paperback
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  • Klebebindung
  • 3 s/w Abbildungen
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  • Bibliography; 3 Illustrations, black and white
  • Höhe: 210 mm
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  • Breite: 148 mm
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  • Dicke: 15 mm
  • 366 gr
978-3-658-22244-4 (9783658222444)
10.1007/978-3-658-22245-1
weitere Ausgaben werden ermittelt
Dr. Monika Eigmüller ist Professorin für Allgemeine Soziologie mit Schwerpunkt Europaforschung an der Europa-Universität Flensburg.PD. Dr. Nikola Tietze ist Wissenschaftlerin der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur.
Ungleichheitskonflikte und Europäisierungsprozesse. Eine Einleitung.- Ungleichheitskonflikte. Eine sozialtheoretische Bestimmung ihrer Entstehung, Entwicklung und Bearbeitung.-Ungleiche Ungleichheiten: Die soziale Frage in historisch-vergleichender Perspektive.- Wider den ruinösen Wettbewerb. Europäisierung der Sozialstandards als nationale Strategie zur Einhegung von Preiskonkurrenz?- Ringen um ein soziales Europa. Gewerkschaften auf dem Weg nach Brüssel, 1950er bis 1970er Jahre.- Die Europäisierung lohnpolitischer Koordinierung zwischen Marktwettbewerb und Solidarität.- Die Europäisierung lohnpolitischer Koordinierung zwischen Marktwettbewerb und Solidarität.- Eurokratiekritik als Ausdruck eines Ungleichheitskonflikts? Zur Veränderung demokratischer Legitimation im heutigen Europa.- Geschichten eines Rebellen und Akte einer Rebellion: Die "Aufzeichnungen eines italienischen Daimler-Benz-Arbeiters (1961-1977)" und das "Diario di Mario d'Andrea".- "Ich fühl' mich so verweigert". Das Ressentiment als ein Modus des Umgangs mit negativen Befindlichkeiten.- Urban Riots in Europa. Ein ungleichheitstheoretischer Erklärungsversuch.- Konflikte um Solidarität und Inklusion vor dem EuGH - Zum Bedeutungswandel der Unionsbürgerschaft.- Ein Nachwort.

Im Fokus des Bandes stehen die Beziehungen zwischen Ungleichheitskonflikten und Europäisierungsprozessen. Wie und wann tragen Ungleichheitskonflikte zum Wandel europäischer Ordnungen bei? Inwieweit werden sie durch europäische Rechtsetzung, Staatstätigkeit oder ökonomische Regelungen produziert? Die Autorinnen und Autoren untersuchen in ihren Beiträgen nicht nur die Transformationen nationaler Ungleichheitsstrukturen und die Entstehung neuer, spezifisch europäischer Ungleichheiten. Vor allem gehen sie auch den Veränderungen der Situationsdeutungen und Problemwahrnehmungen in Bezug auf soziale Ungleichheiten im Kontext der Europäisierung nach. Damit zielen die Beiträge sowohl auf eine konfliktphänomenologische Erweiterung der Europasoziologie als auch auf eine konflikttheoretische Ergänzung historisch-soziologischer Europaforschung.
Der Inhalt Konzepte, Begriffe, Ansätze Historische Perspektiven auf Ungleichheitskonflikte in Europa Ungleichheitskonflikte und ihre Praxis
Die ZielgruppenStudierende und Lehrende mit Interesse an Europaforschung; Konfliktsoziologie
Die HerausgeberDr. Monika Eigmüller ist Professorin für Allgemeine Soziologie mit Schwerpunkt Europaforschung an der Europa-Universität Flensburg.PD. Dr. Nikola Tietze ist Wissenschaftlerin der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur.

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