Das Schriftsteller-Notizbuch als Denkmedium in der russischen und deutschen Literatur

 
 
Wilhelm Fink (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 16. Februar 2018
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 353 Seiten
978-3-7705-6304-3 (ISBN)
 
Seit der Antike sind Notizbücher zum paradigmatischen Schriftraum geworden, wo sich die menschlichen Denkprozesse frei abspielen. Für viele Schriftsteller waren sie eine unablässige Begleitung, Voraussetzung oder auch Form des literarischen Schreibens. Trotzdem blieb eine Erschließung des Schriftsteller-Notizbuchs bisher ein Desiderat.
Svetlana Efimova untersucht das Schriftsteller-Notizbuch als portables Medium und Denkform, als Textart und Autormodell. Im Zentrum stehen vier prominente Notizbuchschreiber: Lev Tolstoj, Thomas Mann, Vladimir Majakovskij und Bertolt Brecht. Die herangezogenen Kontexte reichen aber weit darüber hinaus. Diese Studie geht von der primären Materialität des Aufzeichnungsformats aus und nähert sich Schritt für Schritt den kognitiven Prozessen, Subjektbildern, Protoformen literarischer Techniken und Verschiebungen in Gattungssystemen.
2018
  • Deutsch
  • Paderborn
  • |
  • Deutschland
Verlag Wilhelm Fink
  • Für Beruf und Forschung
  • 26
  • |
  • 26 s/w Photographien bzw. Rasterbilder
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  • 26 s/w Abb.
  • Höhe: 23.3 cm
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  • Breite: 15.7 cm
  • 599 gr
978-3-7705-6304-3 (9783770563043)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Svetlana Efimova wurde 2016 an der Freien Universität Berlin promoviert. Sie ist Postdoctoral Fellow an der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien der FU Berlin.

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