Mama, darf ich das Deutschlandlied singen

Politische Texte
 
 
Mandelbaum (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen im März 2020
 
  • Buch
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  • 237 Seiten
978-3-85476-873-9 (ISBN)
 
Jüdisch. Solidarisch. Antirassistisch. Esther Dischereits Texte sind Einmischungen in politische Angelegenheiten. Sie zeigt auf die nationalistischen Konstruktionen und die staatliche Gewalt, sie ist persönlich involviert und widerspricht. Die Essays handeln von deutsch-jüdischen Zuständen, der Aktualität rassistischer Strukturen bei Behörden und anderen Institutionen, von Erfahrungen der neunziger Jahre zwischen Ost und West. Dischereits Texte sind Einmischungen in die politischen und moralischen Angelegenheiten der Gesellschaft und stellen sich der Frage, wie demokratische und solidarische Prozesse vorankommen können. Dischereit äußert sich zu Flucht und Gewalt, zum Anschlag auf die Synagoge in Halle. Ihre Erfahrungen als Beobachterin des Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestags zur Untersuchung der Verbrechen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) prägen den Werkstattbericht über ihre literarische Arbeit zu diesem Thema. Die Autorin bezieht Position zu Israel und Palästina. Der Essayband mit einem Vorwort von Aleida Assmann knüpft an die beiden Aufsatzbände Übungen jüdisch zu sein und Mit Eichmann an der Börse an.
  • Deutsch
  • Wien
  • |
  • Österreich
  • Neue Ausgabe
  • mit Klappen
  • Höhe: 212 mm
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  • Breite: 136 mm
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  • Dicke: 23 mm
  • 337 gr
978-3-85476-873-9 (9783854768739)
Esther Dischereit schreibt Prosa, Essays, Lyrik und Stücke für Radio und Theater. Sie erhielt 2009 den Erich-Fried-Preis und war von 2012 bis 2017 Professorin an der Angewandten in Wien, 2019 DAAD-Chair in Contemporary Poetics an der New York University. Zuletzt erschienen als Buch und Hörwerk: Blumen für Otello. Über die Verbrechen von Jena, 2014, Großgesichtiges Kind, 2014 und der Gedichtband Sometimes a Single Leaf, 2019.

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