Schachnovelle

Stefan Zweigs letztes Werk neu gelesen
 
 
Königshausen & Neumann (Verlag)
  • erschienen im Mai 2019
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 168 Seiten
978-3-8260-6756-3 (ISBN)
 
1941 plante Stefan Zweig, wie wir aus einem seiner Briefe wissen, "eine kleine abseitige Novelle". 75 Jahre nach der Erstveröffentlichung der Schachnovelle ist ihre Bedeutung immens, weit über den deutschen Sprachraum und den akademischen Diskurs hinaus. Zweigs letztes Werk hat Millionen Leser gefunden, wurde in über vierzig Sprachen übersetzt, mehrfach dramatisiert und verfilmt, findet sich auf Lehrplänen und Büchertischen. Dennoch wirft die Schachnovelle weiterhin grundlegende Fragen auf. Wohin ist das Schiff, auf dem sich der ungleiche Wettkampf zwischen dem Weltmeister Czentovic und dem von seiner Gefangenschaft gezeichneten Dr. B. abspielt, überhaupt unterwegs? Und wer erzählt die Binnengeschichten? Der Band gibt Antworten auf bislang ungestellte Fragen und versammelt komparatistische und intermediale Lesarten der Novelle sowie Perspektiven der Narratologie, Raumsematik, Schachgeschichte, Psychologie, Gender Studies und Politikgeschichte. Die so gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen neue Sichtweisen auf ein vertrautes Buch. Mit Beiträgen u.a. von Anja Gerigk, Rüdiger Görner, Sven Hanuschek, Oliver Jahraus, Annette Keck, Michaela Nicole Raß, Laetitia Rimpau, Daniela Strigl, James Vigus und Kay Wolfinger.
  • Deutsch
  • Würzburg
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  • Deutschland
  • Höhe: 233 mm
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  • Breite: 156 mm
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  • Dicke: 15 mm
  • 266 gr
978-3-8260-6756-3 (9783826067563)
Margit Dirscherl ist Lecturer in German am St Hugh's College, University of Oxford. Ihr Forschungsfeld ist die deutsche und österreichische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie veröffentlichte u.a. zu Louis Aragon, Heinrich Heine, Siegfried Kracauer, Stefan Zweig, der Münchener Moderne. Laura Schütz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie veröffentlichte u.a. zu Elias Canetti, Christian Geissler, Marlen Haushofer, Helene Hegemann, Kurt Hoffmann, Heinar Kipphardt, Markus Orths, Hans Pleschinski, Ronald M. Schernikau.
M. Dirscherl / L. Schütz: Von der Vergnügungsreise zur existenziellen Überfahrt. Stefan Zweig und die "Schachnovelle" - Textanalytische Zugänge: D. Strigl: Warum die "Schachnovelle" so gut ist. Ästhetische Bemerkungen - O. Jahraus: Das Schachspiel als politische Metapher und Stefan Zweigs "Schachnovelle" - A. Gerigk: "Architektur ohne Substanz". Räumlichkeiten der "Schachnovelle" - A. Keck: Viele Männer und eine Erscheinung: Zur Geschlechterdifferenz in Stefan Zweigs "Schachnovelle" - S. Hanuschek: "In dieser kalten Form des Wahnsinns". Psychopathologische Aspekte in der "Schachnovelle" - Schachgeschichtliche, komparatistische und intermediale Zugänge: J. Vigus: Die "Schachnovelle" im Hinblick auf die Geschichte des Schachs - R. Görner: Schach dem Autor oder: Rochaden trotz Remis. Das königliche Spiel in der literarischen Republik - L. Rimpau: Gefährliche Kipp-Momente der Geschichte. Stefan Zweigs "Schachnovelle" und Arrigo Boitos "Der schwarze Läufer" - K. Wolfinger: Medien, Visualität und Film. Multimediale Zugänge zu Stefan Zweigs "Schachnovelle" - M. Rass: "ICH WERDE SPIELEN... ICH AKZEPTIERE EINE PARTIE. EINE EINZIGE PARTIE!". Zum Literaturcomic "Die Schachnovelle".

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