Vergessen erzählen

Demenzdarstellungen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur
 
 
transcript Verlag
  • 1. Auflage
  • |
  • erschienen im Februar 2021
 
  • Buch
  • |
  • Softcover
  • |
  • 257 Seiten
978-3-8376-5436-3 (ISBN)
 
Demenz gefährdet unmittelbar unser Selbstbild und die Fähigkeiten des Erinnerns und Begreifens. Aufgrund steigender Diagnosezahlen und begrenzter Therapiemöglichkeiten ist das Krankheitsbild gar zum »Menetekel« der alternden Industrienationen geworden. Dabei wohnt Demenz-Erkrankungen ein nahezu skandalöses und (anti-)literarisches Moment inne: Erkrankte laufen Gefahr, nicht mehr selbst erzählen zu können. An dieser Stelle setzen literarische Demenz-Darstellungen an: Fiktionale wie autobiographische Texte - etwa von Max Frisch, Arno Geiger oder Tilman Jens - nehmen die Krankheit zum Ausgang poetologischer, gesellschaftspolitischer und moralischer Reflexionen. Doch wie lässt sich das Vergessen erzählen?
  • Deutsch
  • Bielefeld
  • |
  • Deutschland
transcript
  • Für Beruf und Forschung
2 SW-Abbildungen
  • Höhe: 226 mm
  • |
  • Breite: 152 mm
  • |
  • Dicke: 20 mm
  • 407 gr
978-3-8376-5436-3 (9783837654363)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Letizia Dieckmann, geb. 1988, lebt in Berlin. Die Literaturwissenschaftlerin promovierte an der Universität Freiburg, wo sie mit dem Alumni-Preis für ihre Forschung zu literarischen Demenzdarstellungen ausgezeichnet wurde. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen literarische Krankheitsdiskurse, Erzähltexte der Spätromantik sowie Texte der Klassischen Moderne.

Sofort lieferbar

39,00 €
inkl. 7% MwSt.
in den Warenkorb