Der Briefwechsel mit Marin Mersenne

 
 
Meiner (Verlag)
  • 1. Auflage
  • |
  • erscheint ca. im September 2019
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
  • |
  • 864 Seiten
978-3-7873-3537-4 (ISBN)
 
Durch seinen Briefwechsel mit praktisch allen Gelehrten seiner Zeit avancierte Mersenne zum zentralen Vermittler wissenschaftlicher Ideen und Ansätze in ganz Europa. Er hatte die Angewohnheit, wissenschaftliche Probleme gleichzeitig mehreren Korrespondenten vorzulegen und deren Antworten an die jeweils anderen weiterzuleiten. Anhand der Korrespondenz mit Mersenne lässt sich die Genese des cartesischen »Discours«, der »Meditationen« und der »Principia« genauso nachvollziehen wie die Abkehr von Descartes' frühem Projekt »Le Monde« aus Anlass der Verurteilung Galileis 1633. Und wir erleben Descartes in der gemessen an seinen Schriften unerwarteten Rolle des Gekränkten, der mitunter die Grenze zum Sarkasmus überschreitet.
  • Deutsch
  • Hamburg
  • |
  • Deutschland
  • Gewebe-Einband
  • Höhe: 190 mm
  • |
  • Breite: 122 mm
978-3-7873-3537-4 (9783787335374)
weitere Ausgaben werden ermittelt
Philosophie der Moderne. Als Autodidakt ersann er in seinen »Meditationes« die Form des methodischen Zweifels. Durch den Ausschluss alles Bezweifelbaren bleibt zuletzt nur die Tatsache des Zweifelns selbst als eine unbezweifelbare Art des Denkens, aus der er rational folgert: Ich denke, also bin ich. Marin Mersenne (1588-1648), Theologe und Mathematiker, studierte mit Descartes an der Pariser Sorbonne. Seine intensive Korrespondenz bildete den Mittelpunkt eines europaweiten Gelehrtennetzwerkes.

Noch nicht erschienen

ca. 148,00 €
inkl. 7% MwSt.
Vorbestellen