Städtepartnerschaften in Europa im 20. Jahrhundert

 
 
Wallstein (Verlag)
  • 1. Auflage
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  • erschienen am 2. März 2020
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
  • |
  • 359 Seiten
978-3-8353-3211-9 (ISBN)
 
So begann eine der ersten Städtepartnerschaften: Im Dezember 1918 schickte die Stadt Manchester der Gemeinde Lille einen Weihnachtsbaum.

Städtepartnerschaften ermöglichen als »alternative Szene« der internationalen Beziehungen die direkte Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im europäischen Austausch. Die Beiträge zeichnen nicht nur ihre Entwicklung nach 1945 nach, sondern auch die ersten Formen der Partnerschaften zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Nach dem Zweiten Weltkrieg trugen Städtepartnerschaften zur bilateralen Annäherung, zur westeuropäischen Integration und zur sozialistischen Brüderlichkeit in Osteuropa bei. Während des Kalten Krieges bauten sie Brücken zwischen den beiden bipolaren Blöcken. Heute sehen sie sich einer Vielzahl von Herausforderungen gegenüber: ein bürgernahes Europa zu schaffen oder die Wettbewerbsfähigkeit Europas im Zeitalter der Globalisierung zu stärken. Mit ihrer starken symbolischen Dimension bieten die Partnerschaften schließlich einen idealen Rahmen für die gemeinsame Vergangenheitsaufarbeitung und die Schaffung einer europäischen Erinnerungskultur.

Aus dem Inhalt:
Lucas Hardt: Verbrüderung im Zeichen des Kolonialkriegs. Die ephemere Jumelage zwischen Metz/Frankreich und Blida/Algerien 1956-1962.
Marijke Mulder: Städtepartnerschaften und das Europa der Bürgerinnen und Bürger
Markus Pieper: Städtepartnerschaften als »brüderliche Kampfgemeinschaften«. Kommunalbeziehungen zwischen Polen und der DDR vor 1989.

  • Deutsch
  • Göttingen
  • |
  • Deutschland
ca. 38
  • Höhe: 228 mm
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  • Breite: 151 mm
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  • Dicke: 32 mm
  • 608 gr
978-3-8353-3211-9 (9783835332119)
»der Sammelband (.) zeigt umfang- und facettenreich, wie wichtig Städtepartnerschaften einmal waren«
(Timo Steppat, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.05.2020)

»Der Sammelband beeindruckt insgesamt durch die Vielfalt der thematischen und methodischen Zugänge sowie die Internationalität der Beiträge.«
(H-Soz-Kult, Christian Rau, 27.07.2020)

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