Der V-Manneinsatz durch Polizei und Verfassungsschutz

 
 
Peter Lang Verlag
  • erschienen am 17. Oktober 2018
 
  • Buch
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  • Softcover
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  • 250 Seiten
978-3-631-76697-2 (ISBN)
 
V-Leute werden zu strafprozessualen Zwecken eingesetzt, obwohl für sie keine Rechtsgrundlage in der Strafprozessordnung besteht. Ähnlich stellte sich die Situation bis vor kurzem im Bereich der Nachrichtendienste dar. 2016 hat der Gesetzgeber mit den §§ 9a, 9b BVerfSchG reagiert und erstmals eine Regelung für den nachrichtendienstlichen V-Manneinsatz geschaffen. Dadurch wurde auch der Druck auf den Gesetzgeber erhöht, auf dem Gebiet des Strafverfahrensrechts ebenfalls tätig zu werden. Die Autorin bezieht die 2016 eingeführte Neuregelungen des BVerfSchG in die Diskussion ein. Sie zeigt die Notwendigkeit einer strafprozessualen Regelung auf und unterzieht die Anforderungen an eine solche Normierung und die Handlungsmöglichkeiten des Gesetzgebers einer vertieften Analyse.
  • Dissertationsschrift
  • Deutsch
  • Frankfurt a.M.
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  • Deutschland
  • Für Beruf und Forschung
  • Neue Ausgabe
  • Broschur/Paperback
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  • Klebebindung
  • Höhe: 211 mm
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  • Breite: 149 mm
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  • Dicke: 17 mm
  • 335 gr
978-3-631-76697-2 (9783631766972)
10.3726/b14646
weitere Ausgaben werden ermittelt

Anna Luise Decker studierte Rechtswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit dem Schwerpunkt im Bereich der Kriminalwissenschaften. Sie wurde dort auch promoviert. Die Autorin arbeitet als Richterin in Berlin.

V-Manneinsätze in Deutschland - Probleme des V-Manneinsatzes - Grundrechtsrelevanz des Einsatzes polizeilicher V-Leute - Einfachgesetzliche Legitimation des V-Manneinsatzes -Entwicklung einer spezialgesetzlichen Grundlage - Normierung des V-Mannes durch die Reform des BVerfSchG


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