Die Kobra von Kreuzberg

Eine raffinierte Ganovengeschichte. Rasant, scharfsinnig, funkensprühend.
 
 
Ullstein (Verlag)
  • 2. Auflage
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  • erschienen am 29. März 2021
 
  • Buch
  • |
  • Hardcover
  • |
  • 208 Seiten
978-3-550-20094-6 (ISBN)
 

Ein modernes Großstadtabenteuer

Für Beverly Kaczmarek läuft es überhaupt nicht. Eigentlich ist sie nach Berlin gekommen, um im großen Stil Museen und Juweliere auszuräumen, doch so richtig wollen ihre Pläne nicht zünden. Denn während ihre Brüder Fabergé-Eier aus der St. Petersburger Eremitage entwenden und es damit in die internationale Presse schaffen, ärgert sich über ihre mittelmäßige Ausbeute. Also beschließt sie einen Coup zu landen, der an Logistik und Tollkühnheit neue Standards setzen wird, und etwas wirklich Großes zu stehlen: die Quadriga auf dem Brandenburger Tor.

Michel Decar beschwört mit Verve und Tempo eine Welt, in der Diebstahl die einzige Möglichkeit geworden ist, zu bekommen, was einem zusteht. Mit stilistischer Leichtigkeit erzählt er von einer Gegenwart, in der die Grenzen zwischen Recht und Gerechtigkeit neu gezogen werden müssen.

2. Auflage
  • Deutsch
  • Berlin
  • |
  • Deutschland
  • Höhe: 211 mm
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  • Breite: 132 mm
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  • Dicke: 27 mm
  • 370 gr
978-3-550-20094-6 (9783550200946)
weitere Ausgaben werden ermittelt

Michel Decar, geboren 1987 in Augsburg, lebt als Autor und Regisseur in Berlin. Seine Theaterstücke wurden an zahlreichen Bühnen im In- und Ausland inszeniert und mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Kleist-Förderpreis. Seine Hörspiele werden von Deutschlandfunk Kultur produziert. Zuletzt lief sein Film "Europa zum Beispiel" im Wettbewerb des Max Ophüls Preis. 2018 erschien sein Debütroman "Tausend deutsche Diskotheken".

"Die Genialität dieses Buches lässt sich nur schwer in Worte fassen, denn Michel Decar schreibt mit einem Humor, der (im wahrsten Sinne des Wortes) unbeschreiblich gut ist. Die Geschichte lebt von abstrusen Dialogen, feinster Situationskomik und Figuren mit so schrägen Charakteren, dass man sie einfach cool finden muss."
 
"Michel Decars Stil ist, genau wie in seinem grandiosen Debüt 'Tausend deutsche Diskotheken' extrem rasant, extrem bissig und gleichzeitig liebt man dieses skurrile Personal."
 
"Irrer Trash in glänzender Verfassung. Große Kunst!"
 
"Die Kobra von Kreuzberg liest sich besonders gut als Räuberpistole oder Einbruchsromanze, gepaart mit einem Schuss schelmischer Deutschland-Diagnosen."
Eine Diebin auf der Jagd nach dem großen Coup, ein liebestoller Anarchist und ein Familienclan außer Rand und Band. Michel Decars neuer Roman beschreibt mit Witz und Tempo eine Hauptstadt, in der die Krise zum Dauerzustand geworden ist.
'Großbrände anfachen, brandschatzen und plündern. Das war es, was Beverly Kaczmarek wollte. Und dann weinen, viel weinen, bis die Tränen alle Brände gelöscht hatten und Chrysanthemen und Reihenhaussiedlungen aus der Asche hervorwuchsen. Aber war es nicht das, was alle wollten?'

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