Die Menschenrechte

Ein unvollendetes Konzept
 
 
Verlagshaus Jacoby & Stuart GmbH
  • 1. Auflage
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  • erschienen im September 2020
 
  • Buch
  • |
  • 91 Seiten
978-3-96428-076-3 (ISBN)
 
Dass alle Menschen von Geburt aus gleich seien, ist eine Überzeugung der westlichen Aufklärung, die in die Menschenrechtserklärungen der Amerikanischen und der Französischen Revolution eingegangen ist. Doch das verhinderte nicht, dass es noch immer Sklaverei, Ungleichheit der Geschlechter und Verelendung ganzer Bevölkerungsgruppen gibt. 1948, nach den Erfahrungen der Gräuel des Zweiten Weltkriegs und vor allem des Holocaust, formulierten die Vereinten Nationen unter der Federführung von Eleanor Roosevelt und René Cassin die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Diese ist kein verbindliches Völkerrecht, sondern ein Modell, das längst nicht allen Staaten passte. Die Sowjetunion sah die sozialen Rechte nicht genug betont, der südafrikanische Apartheitsstaat fand gar nicht, dass alle Menschen dieselben Rechte haben sollten, die Saudis wollten Frauen keine gleichen Rechte geben und den Menschen keine freie Wahl ihrer Religion zugestehen; auch die USA haben die Folter legitimiert, und gleicher Zugang zur Bildung ist nicht einmal in Deutschland durchgesetzt. Also muss an der Formulierung und vor allem der Durchsetzung der Menschenrechte weitergearbeitet werden.
  • Deutsch
  • 10407 Berlin
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  • Deutschland
  • Höhe: 236 mm
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  • Breite: 161 mm
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  • Dicke: 2 mm
  • 333 gr
978-3-96428-076-3 (9783964280763)
François de Smet, geb. 1977, ist Philosoph und Direktor von Myria, der Institution des belgischen Staats, die über die Rechte von Ausländern - vor allem von Migranten - wacht. Er ist Autor von Büchern zur Theorie der Demokratie

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